Das Jahr 2017, das ja schon fast wieder vorbei ist 🙈 Teil 1

Alter Schwede, wie die Zeit vergeht! Der erste Eintrag dieses Jahr und dann ist es auch schon mehr als die Hälfte um. 

Damit dieser Post nicht den Rahmen sprengt werde ich das Jahr in mehrere Beiträge aufteilen. 
Es ist nämlich  einiges passiert in den letzten Monaten, aber fangen wir mal von vorne an. 

 Von Januar bis März nahm ich zusammen mit Carmen an der Nissan Juke Challenge teil. Dabei ging es darum zusammen im Team innerhalb eines festen Zeitraumes gemeinsam 500 km zu erlaufen. Haben wir bravurös gemeistert und leider den Nissan nicht gewonnen. Aber es hat unheimlich motiviert sich bei Wind und Wetter zum laufen vor die Tür zu trauen und das drei mal die Woche. 

Sonst ging meine „Laufsaison“ erst später im Jahr los. 

Zum Abschluss gönnte ich mir mit Carmen die Les Mills-Week auf Fuerteventura.  Dass diese Woche Ibiza noch toppen konnte hätte ich nicht für möglich gehalten. Habe an mehr Kursen teilgenommen und die Leute waren irgendwie lockerer. Es war eine wirklich tolle Woche. 

Zum 2. Mal ging es für mich und meine bessere Hälfte zum Osterlauf an den Itzenplitzer Weiher ins Saarland, genauer nach Schiffweiler. 

Wie schon im letzten Jahr war die Wettervorhersage nicht so gut, es war Regen gemeldet. 

Das hielt uns jedoch nicht davon ab trotzdem zu starten. Auf der Hinfahrt war es zwar schon trüb aber vom Regen keine Spur. Evtl. regnet es auch erst nach dem Rennen. 

Wir parkten wie schon im letzten Jahr wieder an der Halle, wo die duschen waren. Da die Siegerehrung jetzt in einer Halle ganz in der Nähe stattfinden sollte, war das perfekt. 
Wir nahmen uns diesmal eine Jacke im Beutel mit, den wir in einem Pavillion unweit des Zieles deponierten. Praktisch so konnten wir bis kurz vorm Start noch die wärmenden langen Hosen an behalten. 

Die Schlange bei der Abholung der Startunterlagen war zwar lang aber die Mädels waren schon gut organisiert und so ging das doch relativ flott. 
Schnell alles angebracht und in dem Beutel verstaut warteten wir auf den Start. 

Erst unterwegs began ein leichter Sprühregen. Perfekte Bedingungen also. Das Rennen war wie im Flug vorüber und es hat sehr viel Spaß gemacht. 

Nächstes Jahr sind wir dort wohl wieder dabei. 


Fortsetzung folgt…. 

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Letzte Läufe upgedatet

05.11.2016, 37. Int. Fackellauf beim TV Rodenbach                       7 km        00:43:53

Dieses Jahr war ich wieder am Start. Genauso nervös wie vor 2 Jahren. Warum kann ich mir nicht erklären. Ich laufe diese Strecke oft. Sie ist sozusagen meine Hausstrecke. Bin sie sogar 2 x vorher in dieser Woche ab der Turnhalle abgelaufen.

Einmal sogar mit einer Gruppe. Ich war mir also sicher, dass ich das packe.Und überhaupt das ist doch auch meine Sportzeit, so am Abend. Es dürfte nichts schief gehen.

Nun ja mit meiner Zeit war ich dann am Ende nicht so ganz zufrieden. Ich kann das besser und das habe ich im Ziel auch gemerkt. Ich bin nicht wirklich am Limit gelaufen. Da wären noch genugend Körner da gewesen. Das nächste Mal halt. 😉

Aber, ich war etwas besser (also schneller) als vor 2 Jahren. Man muss es ja doch irgendwie positiv sehen.

Auch eine sehr nette kleine Veranstaltung bei uns im Ort. Ich habe das Gefühl, da starten von Jahr zu Jahr mehr oder haben die nur mehr Begleitpersonen dabei? Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist es danach immer sehr voll, aber trotzdem gemütlich.

Es hat ja doch irgendwie ein bisl Spaß gemacht. :-

 

10.12.2016, 24. Weihnachtsmarklauf in Offenbach-Hundheim     7,5 km      00:48:39

Der letzte Lauf für dieses Jahr und auch der letzte und 5. im Laufladen-Cup 2016 für mich.

Dieser Lauf hat es in sich. Meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll, aber mit einer genialen Aussicht. Also wer es gerne bergig hat und oben von einer traumhaften Kulisse empfangen werden mag, dem kann ich diesen Lauf wirklich nur empfehlen.

Ich bin oft gegangen. Sieht man auch an meiner Zeit. Aber die Sonne und die Aussicht haben mich entschädigt. Es war eine schöne Veranstaltung, die auch gut organisiert ist.

Hier der Link zu meiner selbst gestoppten Zeit. Da sieht man dann auch die Höhenmeter.

 

 

Ich wünsche Euch an dieser Stelle schon mal schöne und erholsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

So on Eure Jasi

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Jog an Rock 2016 in Bensheim

2014 startete ich hier beim 5 km-Lauf und hatte dort ganz überraschend die Altersklasse gewonnen.

Als Überraschung erhielt ich per Post einen Freistart für die nächste Veranstaltung für eine Distanz meiner Wahl. 2015 fand der Lauf dann wegen fehlender Genehmigungen nicht statt.

2016 konnte der Veranstalter dann mitteilen, dass er wieder stattfinden darf und stellte mir den versprochenen Freistart weiterhin zur Verfügung.

Vor dem Start - Bilder des Veranstalters

Vor dem Start – Bilder des Veranstalters – ich bin die mit den gelben Hosen im Hintergrund

Mit meiner Weilerbacher Laufgruppe nahmen wir mit 5 Personen beim 10 km-Lauf teil. Diesmal sollte die Strecke über 2 Runden á 5 km gehen. Bäh Runden, aber der Gruppenzwang war da und so starteten wir.

Das Wetter war super und die Veranstaltung hatte trotz einjähriger Pause nichts von seinem Flair verloren. Klein, alles gut zu erreichen (keine weiten Wege zur Toilette, Startunterlagenausgabe, Kleiderbeutelausgabe etc.). Alles sehr entspannt und irgendwie familiär. Genau wie vor 2 Jahren. Das mag ich und das Wetter war auch super. Die Sonne schien.

Die 2 Runden waren kurzweilig und gingen im Flug vorbei. Sogar ein Schlusssprint war drin. Das hatte ich irgendwie auch vermisst. Bei den größeren Veranstaltungen ist das überhaupt nicht möglich.

Nach 01:02:32 erreichte ich als 8. in meiner Altersklasse und Gesamt 390  von 520 das Ziel.

Hier mag ich wieder her. Aber die Kurzstrecke (5 km) hatte mir besser gefallen, deshalb wird nächstes Jahr beim 5er gestartet.

Bensheim ich komme wieder. 🙂

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3. Heidenburglauf 

Ein sehr spontaner Entschluss war das dort anzutreten, beim 3.Heidenburglauf

Zuvor der Blick auf die Ergebnisse vom letzten Jahr machte mich etwas nervös. Wenig Starter waren es da. Genau genommen insgesamt 6 bei der Kurzstrecke, davon eine Frau. Und weils anfangs den Berg hoch geht befürchtete ich mal wieder seit langem als Letzte ins Ziel zu kommen. Es ging durch den Wald, bei diesen heißen Witterungen das einzig gute, dachte ich. 😉 

Gut, dort angekommen wurde die Nervosität immer größer. Aber bei der Anmeldung bemerkte ich schon das es diesmal mehr Teilnehmer auf der Kurzstrecke geben wird. Dann war die Gefahr Letzte zu werden nicht mehr so groß. Nur noch die Strecke machte mir einige Bedenken. 

Aber egal, jetzt bin ich da und angemeldet. Wird schon irgendwie gehen. Und genau das war dann auch der Fall. Bis zur Heidenburg musste ich sehr viel gehen, weil es sehr steil war. Aber ich hatte glücklicherweise Gesellschaft einer Läuferin aus dem Verein meines Heimatortes, sodass wir den Berg zusammen erklommen sind. 

Oben angekommen war Halbzeit. Kurz was getrunken und schon ging es wieder den Fahrweg runter ins Tal. Konnte  hier nicht soviel Tempo machen weil es sehr schotterig war und die Bergabsequenzen sehr auf meine Knie gehen, war ich lieber vorsichtig. Meine Mitläuferin verließ mich ab da und ich war wieder allein.   

Unten angekommen ging es für ca. 1 km durch den Ort ins Ziel. Auch hier konnte ich kein Tempo mehr aufnehmen und hatte auch noch Gegenwind. Man was soll das denn?  Hopp jetzt mach nicht schlapp und schwups ging ich wieder! Was ein Ärger!  Ich hatte mir eine Zeit zw 40 und 45 Minuten vorgenommen.war zwar einige Sekunden drüber, aber ich hab gemerkt das ich mich doch gut einschätzen kann. 🙂 


Es hat sogar für den 1. Platz in meiner Altersklasse gereicht. Wahnsinn! 

Eine kleine aber feine Veranstaltung, für Läufer die lieber etwas anspruchsvollere Strecken mögen super geeignet. Die Duschmöglichkeit für Frauen ist etwas gewöhnungsbedüftig. Es gibt nur eine. Bei dem geringen Frauenanteil ging das diesmal noch. Sollte die Veranstaltung wachsen, wovon ich ausgehe, müsste eine neue Lösung gesucht werden. Ansonsten gut organisiert.
Mit insgesamt 80 Teilnehmer auf allen Strecken (Schülerlauf, Lang- und Kurzstrecke) ist die Teilnehmerzahl vom letzten Jahr um 30 Teilnehmer gestiegen. Und das Potential ist noch nicht ausgeschöpft. 

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Leipzig Marathon – ich und der 10er

Wie schon versprochen erzähle ich euch heute von meinem Ausflug nach Leipzig. Mein Freund ein  Marathoni meldete sich schon sehr früh mit seinen LaufKollegen dort an. Denn die Kurzreise sollte früh organisiert und geplant sein, da wir erst Montags zurück fahren wollten.

Glücklicherweise gab es dort auch eine Distanz für mich – ein 10-km-Lauf. Yay! Und dazu mehr als flach. Kaum Höhenmeter hatte der. Also wurde ich gleich mit angemeldet.

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Also gings Samstag morgens um viertel vor 7 nach Kaiserslautern an den Bahnhof. Die kleine Gruppe von 8 Personen wartete nun auf den Zug, der uns direkt nach Leipzig bringen sollte. Die Fahrt war schön das Bier- und das Sektfrühstück ließ nicht lange auf sich warten. Nach knapp 5 Stunden war das Ziel erreicht. Nun wartete die nächste Herausforderung: die Unterkunft suchen. Laut Beschreibung einen knappen Kilometer zu laufen. Na klar erst gings in die falsche Richtung. 😂 die Stimmung blieb trotzdem gut.

Wir hatten 2 Apartments gebucht. Zwar ohne Frühstück aber da wir so zentral wohnten machte uns das nichts aus. Sehr gemütlich und hell. Also eine Weiterempfehlung ist sie in jedem Falle wert das Apartment Central. 😉

Kurz frisch gemacht, um Sich auf den Weg zum Campus zu machen, die Startunterlagen abzuholen.

Nach dem abholen der Unterlagen ging es noch durch die schöne Stadt und durch die vielen Passagen. Auf der Suche nach essbarem, fragten wir spontan bei „Auerbachs Keller“ nach einem Tisch. Leider erfolglos, es war restlos ausgebucht. Nichts desto trotz wurde für den nächsten Abend ein Tisch für unsere Reisegruppe bestellt, denn man sollte doch mindestens einmal an diesem geschichtsträchtigen Ort gesessen und gegessen haben.

Race day:

Morgens klingelte der Wecker früh – sehr früh! Mein Start war erst am Mittag um 13:45 Uhr, aber solidarisch habe ich die Marathonis zu deren Start um 10:00 Uhr begleitet und angefeuert.

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Vor dem Start der Marathonis morgens!

Diese hatten 2 Runden zu absolvieren und bis die Männers die erste Runde hinter sich hatten verweilten wir in der Arena bei einem Kaffee. In der Zwischenzeit fing es an zu regnen, zu schneiden, zu hageln und dann kam die Sonne. Das waren harte Bedingungen für die Marathonis. Ca. eine halbe Stunde vor meinem Start kam die Sonne und wärmte unsere Gesichter in der Startaufstellung. Hoffentlich war ich jetzt nicht zu dick an…

Nach dem Startschuss ging es für mich auf die Strecke, vom Sportforum zum Westplatz, die Friedrich-Ebert-Straße entlang, wo auch eine Wendung zu laufen war. Nach der Wendung ging es in die Hartkorfstraße, wo man das Landgericht und das Bundesverfassungsgericht bewundern konnte. Meine Highlights auf dieser Strecke, sehr schöne Gebäude!

Einige Straßen weiter erreichte man die Galopprennbahn, wo man etwas durch den Zaun durchsehen konnte. Ab der Rennbahn, ca. km 5 verbanden sich die  Marathon- und Halbmarathonstrecken  bis ins Ziel.

Ich war super unterwegs, bis dahin etwa mit einem Schnitt von 5:57/km. Also auf Kurs, die magische Stunde zu knacken. Zum allerersten Mal!

Aber als sich die ganzen Strecken verbanden war das merklich spürbar. Die Strecke wurde nun voll. Es war schwer für mich zu überholen und wenn ich überholt hatte, dann wurde ich wieder abgebremst. Das war anstrengend und störte mich in meinem Lauffluss. An einer Kreuzung versuchte dann auch noch jemand mit einem Trolley über die Straße zu gehen, was ich erst spät bemerkte und konnte gerade noch so ausweichen, bin dann auf einem Gully etwas schief aufgekommen. Idiot!! Kurz gefühlt – nichts tut weh! Super! Weiter gehts.

Ich war gut unterwegs, mir ging es gut, es viel mir nichts schwer, ich konnte nur nicht das Tempo wegen der vielen Menschen so halten, wie die ersten 5 km und wurde entsprechend langsamer. Naja! Im Zielbereich standen ganz viele bekannte Gesichter und ich wurde nochmals auf die letzten Meter hin angefeuert!Ein Zielsprint war aufgrund der Menschenmassen – ja so kann man das sagen- überhaupt nicht mehr drin. Schade eigentlich, weil es mir bis dahin wirklich gut ging und das locker drin gewesen wäre.

Kurz vorm Ziel!

Im Ziel angekommen der Blick auf die Uhr!! 01:00:08! Bestzeit! Jippieh! Jetzt war ich wirklich nur noch am grinsen.

Schade, dass die 1 (Stunde) nicht gefallen ist. Aber ich hatte Spaß, es war eine schöne Strecke und das Wetter war perfekt. Der späte Start machte mir nichts aus, ist Geschmacksache, denk ich.

Abends ging es dann -wie schon gesagt- in Auerbachs Keller zum Essen. Ich hatte ein Wildschweinebraten mit Knödel, sehr lecker und wohlverdient! DSCF3064

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug wieder nach Hause, mit im Gepäck eine neue Bestzeit, viele schöne Eindrücke und schwere Beine!

Ein sehr schönes Wochenende ging damit zu Ende!

So on Eure Jasi

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Hallöle, ich bin auch noch da!!

Juhu!!!

Es wurde sehr still hier im Blog. Da wird es  Zeit mich mal  hier wieder zu melden. 😉 In der Zwischenzeit war ich nicht ganz untätig.

Der Jahresabschluss 2015 machte erneut der Silvesterlauf in Kottweiler-Schwanden bei herrlichstem Wetter mit Sonnenschein. Bei 13 Grad war ich mal wieder zu dick angezogen und musste mich im Ziel erst mal ausziehen und ausdampfen. Irgendwie schaffe ich es nie mich dem Wetter entsprechend anzukleiden. Zu Hause war es noch recht frisch und am Veranstaltungsgelände angekommen hatte sich das schlagartig geändert.

Es war so schön der Sonne entgegen zu laufen und ich musste wirklich aufpassen, dass ich nicht einfach die Augen schließe und diese herrliche Wärme im Gesicht genieße. Dann wurde es erst richtig warm. Aber ich hielt durch. Machte bei km 7 eine etwas „längere Erzählpause“ bei Sina, die jedes Jahr eine eigene Verpflegungsstation aufbaut.

Trotz dieser Pause habe ich das Ziel in einer für mich sehr passablen Zeit erreicht und den  (für mich) perfekten Jahresabschluss im Run-Happy-Modus. Auch über den Empfang im Ziel von meinen Eltern und meinem LAG habe ich mich sehr gefreut.

Anfang des Jahres wurde ich dann etwas lauffaul und trainierte nur noch im Studio und das auch nicht so ganz regelmäßig. Mittlerweile hat sich das schon wieder gelegt und ich versuche die Einheiten regelmäßig in meine Wochen zu packen.

So bin ich am 05.03.2016 beim Eisenberger Stadtlauf, der Bestandteil des Laufladencups ist, gestartet und war trotz der Widrigkeiten sehr zufrieden. Es gab 2 Abschnitte, wo ich ganz schön Zeit liegen gelassen habe (ein Schotterweg und ein kleines Waldstück, das sehr aufgeweicht war). Trotzdem erreichte ich das Ziel in 01:02:39.

Also trotz der Faulheit zwischendurch kein extremer Leistungsabfall.

Dann startete ich beim Osterlauf am Itzenplitzer Weiher.

Dieser wurde als welliger Rundkurs durch den Wald ausgeschrieben. Wellig. Nun ja. Wer mich kennt weiß das ich solche welligen Wege eher meide. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt.
Gewinnen wollte ich diesen Lauf jetzt wirklich nicht. Aber angetreten bin ich wohl. 🙂 Es war kalt und es regnete. Der Regen machte mir jetzt nicht so viel aus, aber der kalte Wind war schon übel. Aber wenn man mal beim Strongmanrun am Nürburgring gestartet ist, dann kann man mit solchen Widrigkeiten umgehen. Am Ende hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und so schauten wir uns dort auch noch -trotz Regen- die Siegerehrung an.

img-20160416-wa0000.jpgDas Ziel erreichte ich hier nach 8,25 km in 00:53:02,3. Ein gutes Ergebnis für einen nicht ausgeschriebenen „Trail“. 😀

Dann war da noch am 15.04.2016 der Ohmbachseelauf. Ebenfalls ein Lauf aus dem Laufladen-Cup. 10 km waren zu bewältigen und für mich doch etwas besonderes, denn hier fing alles an. Hier startete ich bei meinem allerersten Volkslauf 2011.

Bisl nervös darf man deshalb sein und als ich auf die Strecke ging war das aber dann wieder alles vergessen. Ich gen0ß die Strecke und das Vertraute. Zieleinlauf nach 01:03:16

 Yay, der Vergleich zu 2011 (01:14:51) beweist eine enorme Verbesserung. 😉

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Danke Tobi für die Bilder und das Video.

 

Im nächsten Beitrag erzähle ich Euch dann wie es in Leipzig bei dem 10-km-Lauf war. 😉

 

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Handlungsbedarf – es musste einfach was passieren!

Ich kann im Nachhinein nicht mehr sagen, was mich geritten hat. Aber ich informierte mich Mitte August im Studio über den aktuellen MyLine-Kurs und meldete mich einfach an – wirklich ohne groß darüber nachzudenken.

Erst danach viel mir auf, dass ich eigentlich am Tag des ersten Treffens (31.08.2015)  gar keine Zeit hab, der erste Urlaubstag vom Sommerurlaub und ich musste bis zu diesem Tag  aus meiner alten Wohnung ausgezogen sein.

Das Wochenende zuvor über war ich mit den Mädels aus dem Studio in Berlin beim One Live von Les Mills und Rebook, was schon Ewigkeiten geplant und gebucht war.

Da es für dieses Jahr eigentlich nicht vorgesehen war umzuziehen, waren die Wochenenden im August allesamt mit Läufen und Unternehmungen voll gepackt.

Und so kam es, dass ich  bei meinem eigenen Umzug nicht da war und helfen konnte. Man kann sich vorstellen, was für ein schlechtes Gewissen ich hatte. 😉 Aber man hat an dem Wochenende nicht alles geschafft, so dass am 31.08.2015 noch genug zu tun war und Abends dann noch eben dieses erste Treffen.

Umzug und Urlaub und in dieser Zeit die Ernährung umstellen? Was hab ich da bloß unüberlegtes getan!?

Im Nachhinein war es ganz gut so. Im Urlaub konnte ich die 2 Basiswochen richtig gut umsetzen, obwohl das im Ausland schon nicht einfach ist. In den Südländern muss man schon genau schauen, um ein Vollkornbrot zu finden. Vor allem, wenn man die Sprache nicht beherrscht. Ich hatte da einen tollen Zettel, auf dem ich die einschlägigen Vokabeln bei Google übersetzt, notiert hatte. Wie haben wir das früher nur ohne das Internet gehandhabt?

Nun denn, das erste Treffen und mein Gewicht bestätigte meine Entscheidung. Es musste was passieren.

Hier mal so die Eckdaten:

32 Jahre alt, Körpergröße 1 Meter 56 cm.

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Startgewicht: 66,4 kg

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Körperfettanteil: 33,5 % (21,8 kg)

 

Eigentlich hielt ich mein Gewicht immer so zw. 64 und 65 kg. Das es jetzt schon über der 66er-Marke lag, war an mir vorbei gegangen.

Ok. Ich gebe zu, ich hab mich auch nicht mehr sonderlich wohl gefühlt, mich aber nicht weiter damit beschäftigt. Ich glaube das nennt man Verdrängung. 🙂 Und ich wusste auch, dass ich meinen Sport in den letzten Monaten etwas schleifen ließ und das es nicht von ungefähr kommt.

Ich wollte den Kurs eben auch zum Anlass nehmen meine Sporteinheiten zu optimieren und mich wieder mehr zu bewegen.

Die ersten 3 Tage waren die Hölle… mich quälte der Hunger ungemein und ich wog meine Mahlzeiten wirklich ganz genau nach Rezept ab und wenn da jemand die Nudeln aus dem Wasser probieren wollte, wurde ich krantig. Das hätte mir ja bei meiner Mahlzeit gefehlt.

Im Nachhinein muss ich selbst darüber lachen, wegen einer Nudeln so einen Aufstand zu machen. Aber so bin ich eben, beim Essen versteh ich keinen Spaß mehr und das teile ich auch wirklich ungern, vor allem, wenn ich Hunger habe.

Also weiter im Text, die 8 Wochen sind seit Montag vorbei und ich habe tatsächlich Gewicht verloren UND mich körperlich verändert.

Das ist das Ergebnis:

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Gewicht am 26.10.2015: 60,4 kg

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Körperfettanteil: 30,5 % (18,4 kg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider habe ich das vorgegebene Ziel aus Treffen 1 um 100gr. verfehlt. Statt -6 kg waren es am Ende „nur“ -5,9 kg, davon allerdings 3,4 kg Fettmasse.

Auch wenn es immer heißt man braucht Ziele im Leben, so finde ich habe ich ein gutes Ergebnis erzielt, worauf man weiter aufbauen kann.

Ich fühle mich jedenfalls wesentlich besser und bin motiviert die 60 kg zu knacken. Aber Hauptziel bleibt weiterhin: mein Körperfett weiter zu senken, damit der restliche Bauch  weiter verschwindet. Der Anfang ist jedenfalls mal gemacht.

Und was mir ganz extrem aufgefallen ist, der Sport fällt mir sehr viel leichter als vorher. Vor allem beim Laufen, ich bin auf einmal sehr viel flotter unterwegs. Das hat mich doch schon sehr überrascht.

Mein Fazit:

Es ist manchmal einfach nicht verkehrt neue Wege zu gehen und sich mal was zu trauen etwas zu ändern. Das meine ich jetzt nicht nur in sportlicher Sicht. Ich habe in den letzten Monaten in meinem Leben einiges verändert und bereue es nicht. Ich bin froh, dass ich mich getraut habe – auch wenn ich manchmal einfach eine kleine Hilfe in Form eines Rates gebraucht habe.

Ich bin gespannt, wo mich diese Reise noch hinbringt, denn so ganz ist die Veränderung noch nicht abgeschlossen. Ich habe da noch so einiges im Kopf und bin gespannt auf das was da noch so kommen mag.

So on Eure Jasi

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