Jog an Rock 2016 in Bensheim

2014 startete ich hier beim 5 km-Lauf und hatte dort ganz überraschend die Altersklasse gewonnen.

Als Überraschung erhielt ich per Post einen Freistart für die nächste Veranstaltung für eine Distanz meiner Wahl. 2015 fand der Lauf dann wegen fehlender Genehmigungen nicht statt.

2016 konnte der Veranstalter dann mitteilen, dass er wieder stattfinden darf und stellte mir den versprochenen Freistart weiterhin zur Verfügung.

Vor dem Start - Bilder des Veranstalters

Vor dem Start – Bilder des Veranstalters – ich bin die mit den gelben Hosen im Hintergrund

Mit meiner Weilerbacher Laufgruppe nahmen wir mit 5 Personen beim 10 km-Lauf teil. Diesmal sollte die Strecke über 2 Runden á 5 km gehen. Bäh Runden, aber der Gruppenzwang war da und so starteten wir.

Das Wetter war super und die Veranstaltung hatte trotz einjähriger Pause nichts von seinem Flair verloren. Klein, alles gut zu erreichen (keine weiten Wege zur Toilette, Startunterlagenausgabe, Kleiderbeutelausgabe etc.). Alles sehr entspannt und irgendwie familiär. Genau wie vor 2 Jahren. Das mag ich und das Wetter war auch super. Die Sonne schien.

Die 2 Runden waren kurzweilig und gingen im Flug vorbei. Sogar ein Schlusssprint war drin. Das hatte ich irgendwie auch vermisst. Bei den größeren Veranstaltungen ist das überhaupt nicht möglich.

Nach 01:02:32 erreichte ich als 8. in meiner Altersklasse und Gesamt 390  von 520 das Ziel.

Hier mag ich wieder her. Aber die Kurzstrecke (5 km) hatte mir besser gefallen, deshalb wird nächstes Jahr beim 5er gestartet.

Bensheim ich komme wieder.🙂

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3. Heidenburglauf 

Ein sehr spontaner Entschluss war das dort anzutreten, beim 3.Heidenburglauf

Zuvor der Blick auf die Ergebnisse vom letzten Jahr machte mich etwas nervös. Wenig Starter waren es da. Genau genommen insgesamt 6 bei der Kurzstrecke, davon eine Frau. Und weils anfangs den Berg hoch geht befürchtete ich mal wieder seit langem als Letzte ins Ziel zu kommen. Es ging durch den Wald, bei diesen heißen Witterungen das einzig gute, dachte ich. ;-) 

Gut, dort angekommen wurde die Nervosität immer größer. Aber bei der Anmeldung bemerkte ich schon das es diesmal mehr Teilnehmer auf der Kurzstrecke geben wird. Dann war die Gefahr Letzte zu werden nicht mehr so groß. Nur noch die Strecke machte mir einige Bedenken. 

Aber egal, jetzt bin ich da und angemeldet. Wird schon irgendwie gehen. Und genau das war dann auch der Fall. Bis zur Heidenburg musste ich sehr viel gehen, weil es sehr steil war. Aber ich hatte glücklicherweise Gesellschaft einer Läuferin aus dem Verein meines Heimatortes, sodass wir den Berg zusammen erklommen sind. 

Oben angekommen war Halbzeit. Kurz was getrunken und schon ging es wieder den Fahrweg runter ins Tal. Konnte  hier nicht soviel Tempo machen weil es sehr schotterig war und die Bergabsequenzen sehr auf meine Knie gehen, war ich lieber vorsichtig. Meine Mitläuferin verließ mich ab da und ich war wieder allein.   

Unten angekommen ging es für ca. 1 km durch den Ort ins Ziel. Auch hier konnte ich kein Tempo mehr aufnehmen und hatte auch noch Gegenwind. Man was soll das denn?  Hopp jetzt mach nicht schlapp und schwups ging ich wieder! Was ein Ärger!  Ich hatte mir eine Zeit zw 40 und 45 Minuten vorgenommen.war zwar einige Sekunden drüber, aber ich hab gemerkt das ich mich doch gut einschätzen kann. :-) 


Es hat sogar für den 1. Platz in meiner Altersklasse gereicht. Wahnsinn! 

Eine kleine aber feine Veranstaltung, für Läufer die lieber etwas anspruchsvollere Strecken mögen super geeignet. Die Duschmöglichkeit für Frauen ist etwas gewöhnungsbedüftig. Es gibt nur eine. Bei dem geringen Frauenanteil ging das diesmal noch. Sollte die Veranstaltung wachsen, wovon ich ausgehe, müsste eine neue Lösung gesucht werden. Ansonsten gut organisiert.
Mit insgesamt 80 Teilnehmer auf allen Strecken (Schülerlauf, Lang- und Kurzstrecke) ist die Teilnehmerzahl vom letzten Jahr um 30 Teilnehmer gestiegen. Und das Potential ist noch nicht ausgeschöpft. 

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Leipzig Marathon – ich und der 10er

Wie schon versprochen erzähle ich euch heute von meinem Ausflug nach Leipzig. Mein Freund ein  Marathoni meldete sich schon sehr früh mit seinen LaufKollegen dort an. Denn die Kurzreise sollte früh organisiert und geplant sein, da wir erst Montags zurück fahren wollten.

Glücklicherweise gab es dort auch eine Distanz für mich – ein 10-km-Lauf. Yay! Und dazu mehr als flach. Kaum Höhenmeter hatte der. Also wurde ich gleich mit angemeldet.

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Also gings Samstag morgens um viertel vor 7 nach Kaiserslautern an den Bahnhof. Die kleine Gruppe von 8 Personen wartete nun auf den Zug, der uns direkt nach Leipzig bringen sollte. Die Fahrt war schön das Bier- und das Sektfrühstück ließ nicht lange auf sich warten. Nach knapp 5 Stunden war das Ziel erreicht. Nun wartete die nächste Herausforderung: die Unterkunft suchen. Laut Beschreibung einen knappen Kilometer zu laufen. Na klar erst gings in die falsche Richtung. 😂 die Stimmung blieb trotzdem gut.

Wir hatten 2 Apartments gebucht. Zwar ohne Frühstück aber da wir so zentral wohnten machte uns das nichts aus. Sehr gemütlich und hell. Also eine Weiterempfehlung ist sie in jedem Falle wert das Apartment Central.😉

Kurz frisch gemacht, um Sich auf den Weg zum Campus zu machen, die Startunterlagen abzuholen.

Nach dem abholen der Unterlagen ging es noch durch die schöne Stadt und durch die vielen Passagen. Auf der Suche nach essbarem, fragten wir spontan bei „Auerbachs Keller“ nach einem Tisch. Leider erfolglos, es war restlos ausgebucht. Nichts desto trotz wurde für den nächsten Abend ein Tisch für unsere Reisegruppe bestellt, denn man sollte doch mindestens einmal an diesem geschichtsträchtigen Ort gesessen und gegessen haben.

Race day:

Morgens klingelte der Wecker früh – sehr früh! Mein Start war erst am Mittag um 13:45 Uhr, aber solidarisch habe ich die Marathonis zu deren Start um 10:00 Uhr begleitet und angefeuert.

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Vor dem Start der Marathonis morgens!

Diese hatten 2 Runden zu absolvieren und bis die Männers die erste Runde hinter sich hatten verweilten wir in der Arena bei einem Kaffee. In der Zwischenzeit fing es an zu regnen, zu schneiden, zu hageln und dann kam die Sonne. Das waren harte Bedingungen für die Marathonis. Ca. eine halbe Stunde vor meinem Start kam die Sonne und wärmte unsere Gesichter in der Startaufstellung. Hoffentlich war ich jetzt nicht zu dick an…

Nach dem Startschuss ging es für mich auf die Strecke, vom Sportforum zum Westplatz, die Friedrich-Ebert-Straße entlang, wo auch eine Wendung zu laufen war. Nach der Wendung ging es in die Hartkorfstraße, wo man das Landgericht und das Bundesverfassungsgericht bewundern konnte. Meine Highlights auf dieser Strecke, sehr schöne Gebäude!

Einige Straßen weiter erreichte man die Galopprennbahn, wo man etwas durch den Zaun durchsehen konnte. Ab der Rennbahn, ca. km 5 verbanden sich die  Marathon- und Halbmarathonstrecken  bis ins Ziel.

Ich war super unterwegs, bis dahin etwa mit einem Schnitt von 5:57/km. Also auf Kurs, die magische Stunde zu knacken. Zum allerersten Mal!

Aber als sich die ganzen Strecken verbanden war das merklich spürbar. Die Strecke wurde nun voll. Es war schwer für mich zu überholen und wenn ich überholt hatte, dann wurde ich wieder abgebremst. Das war anstrengend und störte mich in meinem Lauffluss. An einer Kreuzung versuchte dann auch noch jemand mit einem Trolley über die Straße zu gehen, was ich erst spät bemerkte und konnte gerade noch so ausweichen, bin dann auf einem Gully etwas schief aufgekommen. Idiot!! Kurz gefühlt – nichts tut weh! Super! Weiter gehts.

Ich war gut unterwegs, mir ging es gut, es viel mir nichts schwer, ich konnte nur nicht das Tempo wegen der vielen Menschen so halten, wie die ersten 5 km und wurde entsprechend langsamer. Naja! Im Zielbereich standen ganz viele bekannte Gesichter und ich wurde nochmals auf die letzten Meter hin angefeuert!Ein Zielsprint war aufgrund der Menschenmassen – ja so kann man das sagen- überhaupt nicht mehr drin. Schade eigentlich, weil es mir bis dahin wirklich gut ging und das locker drin gewesen wäre.

Kurz vorm Ziel!

Im Ziel angekommen der Blick auf die Uhr!! 01:00:08! Bestzeit! Jippieh! Jetzt war ich wirklich nur noch am grinsen.

Schade, dass die 1 (Stunde) nicht gefallen ist. Aber ich hatte Spaß, es war eine schöne Strecke und das Wetter war perfekt. Der späte Start machte mir nichts aus, ist Geschmacksache, denk ich.

Abends ging es dann -wie schon gesagt- in Auerbachs Keller zum Essen. Ich hatte ein Wildschweinebraten mit Knödel, sehr lecker und wohlverdient! DSCF3064

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug wieder nach Hause, mit im Gepäck eine neue Bestzeit, viele schöne Eindrücke und schwere Beine!

Ein sehr schönes Wochenende ging damit zu Ende!

So on Eure Jasi

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Hallöle, ich bin auch noch da!!

Juhu!!!

Es wurde sehr still hier im Blog. Da wird es  Zeit mich mal  hier wieder zu melden.😉 In der Zwischenzeit war ich nicht ganz untätig.

Der Jahresabschluss 2015 machte erneut der Silvesterlauf in Kottweiler-Schwanden bei herrlichstem Wetter mit Sonnenschein. Bei 13 Grad war ich mal wieder zu dick angezogen und musste mich im Ziel erst mal ausziehen und ausdampfen. Irgendwie schaffe ich es nie mich dem Wetter entsprechend anzukleiden. Zu Hause war es noch recht frisch und am Veranstaltungsgelände angekommen hatte sich das schlagartig geändert.

Es war so schön der Sonne entgegen zu laufen und ich musste wirklich aufpassen, dass ich nicht einfach die Augen schließe und diese herrliche Wärme im Gesicht genieße. Dann wurde es erst richtig warm. Aber ich hielt durch. Machte bei km 7 eine etwas „längere Erzählpause“ bei Sina, die jedes Jahr eine eigene Verpflegungsstation aufbaut.

Trotz dieser Pause habe ich das Ziel in einer für mich sehr passablen Zeit erreicht und den  (für mich) perfekten Jahresabschluss im Run-Happy-Modus. Auch über den Empfang im Ziel von meinen Eltern und meinem LAG habe ich mich sehr gefreut.

Anfang des Jahres wurde ich dann etwas lauffaul und trainierte nur noch im Studio und das auch nicht so ganz regelmäßig. Mittlerweile hat sich das schon wieder gelegt und ich versuche die Einheiten regelmäßig in meine Wochen zu packen.

So bin ich am 05.03.2016 beim Eisenberger Stadtlauf, der Bestandteil des Laufladencups ist, gestartet und war trotz der Widrigkeiten sehr zufrieden. Es gab 2 Abschnitte, wo ich ganz schön Zeit liegen gelassen habe (ein Schotterweg und ein kleines Waldstück, das sehr aufgeweicht war). Trotzdem erreichte ich das Ziel in 01:02:39.

Also trotz der Faulheit zwischendurch kein extremer Leistungsabfall.

Dann startete ich beim Osterlauf am Itzenplitzer Weiher.

Dieser wurde als welliger Rundkurs durch den Wald ausgeschrieben. Wellig. Nun ja. Wer mich kennt weiß das ich solche welligen Wege eher meide. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt.
Gewinnen wollte ich diesen Lauf jetzt wirklich nicht. Aber angetreten bin ich wohl.🙂 Es war kalt und es regnete. Der Regen machte mir jetzt nicht so viel aus, aber der kalte Wind war schon übel. Aber wenn man mal beim Strongmanrun am Nürburgring gestartet ist, dann kann man mit solchen Widrigkeiten umgehen. Am Ende hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und so schauten wir uns dort auch noch -trotz Regen- die Siegerehrung an.

img-20160416-wa0000.jpgDas Ziel erreichte ich hier nach 8,25 km in 00:53:02,3. Ein gutes Ergebnis für einen nicht ausgeschriebenen „Trail“.😀

Dann war da noch am 15.04.2016 der Ohmbachseelauf. Ebenfalls ein Lauf aus dem Laufladen-Cup. 10 km waren zu bewältigen und für mich doch etwas besonderes, denn hier fing alles an. Hier startete ich bei meinem allerersten Volkslauf 2011.

Bisl nervös darf man deshalb sein und als ich auf die Strecke ging war das aber dann wieder alles vergessen. Ich gen0ß die Strecke und das Vertraute. Zieleinlauf nach 01:03:16

 Yay, der Vergleich zu 2011 (01:14:51) beweist eine enorme Verbesserung.😉

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Danke Tobi für die Bilder und das Video.

 

Im nächsten Beitrag erzähle ich Euch dann wie es in Leipzig bei dem 10-km-Lauf war.😉

 

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Handlungsbedarf – es musste einfach was passieren!

Ich kann im Nachhinein nicht mehr sagen, was mich geritten hat. Aber ich informierte mich Mitte August im Studio über den aktuellen MyLine-Kurs und meldete mich einfach an – wirklich ohne groß darüber nachzudenken.

Erst danach viel mir auf, dass ich eigentlich am Tag des ersten Treffens (31.08.2015)  gar keine Zeit hab, der erste Urlaubstag vom Sommerurlaub und ich musste bis zu diesem Tag  aus meiner alten Wohnung ausgezogen sein.

Das Wochenende zuvor über war ich mit den Mädels aus dem Studio in Berlin beim One Live von Les Mills und Rebook, was schon Ewigkeiten geplant und gebucht war.

Da es für dieses Jahr eigentlich nicht vorgesehen war umzuziehen, waren die Wochenenden im August allesamt mit Läufen und Unternehmungen voll gepackt.

Und so kam es, dass ich  bei meinem eigenen Umzug nicht da war und helfen konnte. Man kann sich vorstellen, was für ein schlechtes Gewissen ich hatte.😉 Aber man hat an dem Wochenende nicht alles geschafft, so dass am 31.08.2015 noch genug zu tun war und Abends dann noch eben dieses erste Treffen.

Umzug und Urlaub und in dieser Zeit die Ernährung umstellen? Was hab ich da bloß unüberlegtes getan!?

Im Nachhinein war es ganz gut so. Im Urlaub konnte ich die 2 Basiswochen richtig gut umsetzen, obwohl das im Ausland schon nicht einfach ist. In den Südländern muss man schon genau schauen, um ein Vollkornbrot zu finden. Vor allem, wenn man die Sprache nicht beherrscht. Ich hatte da einen tollen Zettel, auf dem ich die einschlägigen Vokabeln bei Google übersetzt, notiert hatte. Wie haben wir das früher nur ohne das Internet gehandhabt?

Nun denn, das erste Treffen und mein Gewicht bestätigte meine Entscheidung. Es musste was passieren.

Hier mal so die Eckdaten:

32 Jahre alt, Körpergröße 1 Meter 56 cm.

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Startgewicht: 66,4 kg

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Körperfettanteil: 33,5 % (21,8 kg)

 

Eigentlich hielt ich mein Gewicht immer so zw. 64 und 65 kg. Das es jetzt schon über der 66er-Marke lag, war an mir vorbei gegangen.

Ok. Ich gebe zu, ich hab mich auch nicht mehr sonderlich wohl gefühlt, mich aber nicht weiter damit beschäftigt. Ich glaube das nennt man Verdrängung.🙂 Und ich wusste auch, dass ich meinen Sport in den letzten Monaten etwas schleifen ließ und das es nicht von ungefähr kommt.

Ich wollte den Kurs eben auch zum Anlass nehmen meine Sporteinheiten zu optimieren und mich wieder mehr zu bewegen.

Die ersten 3 Tage waren die Hölle… mich quälte der Hunger ungemein und ich wog meine Mahlzeiten wirklich ganz genau nach Rezept ab und wenn da jemand die Nudeln aus dem Wasser probieren wollte, wurde ich krantig. Das hätte mir ja bei meiner Mahlzeit gefehlt.

Im Nachhinein muss ich selbst darüber lachen, wegen einer Nudeln so einen Aufstand zu machen. Aber so bin ich eben, beim Essen versteh ich keinen Spaß mehr und das teile ich auch wirklich ungern, vor allem, wenn ich Hunger habe.

Also weiter im Text, die 8 Wochen sind seit Montag vorbei und ich habe tatsächlich Gewicht verloren UND mich körperlich verändert.

Das ist das Ergebnis:

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Gewicht am 26.10.2015: 60,4 kg

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Körperfettanteil: 30,5 % (18,4 kg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider habe ich das vorgegebene Ziel aus Treffen 1 um 100gr. verfehlt. Statt -6 kg waren es am Ende „nur“ -5,9 kg, davon allerdings 3,4 kg Fettmasse.

Auch wenn es immer heißt man braucht Ziele im Leben, so finde ich habe ich ein gutes Ergebnis erzielt, worauf man weiter aufbauen kann.

Ich fühle mich jedenfalls wesentlich besser und bin motiviert die 60 kg zu knacken. Aber Hauptziel bleibt weiterhin: mein Körperfett weiter zu senken, damit der restliche Bauch  weiter verschwindet. Der Anfang ist jedenfalls mal gemacht.

Und was mir ganz extrem aufgefallen ist, der Sport fällt mir sehr viel leichter als vorher. Vor allem beim Laufen, ich bin auf einmal sehr viel flotter unterwegs. Das hat mich doch schon sehr überrascht.

Mein Fazit:

Es ist manchmal einfach nicht verkehrt neue Wege zu gehen und sich mal was zu trauen etwas zu ändern. Das meine ich jetzt nicht nur in sportlicher Sicht. Ich habe in den letzten Monaten in meinem Leben einiges verändert und bereue es nicht. Ich bin froh, dass ich mich getraut habe – auch wenn ich manchmal einfach eine kleine Hilfe in Form eines Rates gebraucht habe.

Ich bin gespannt, wo mich diese Reise noch hinbringt, denn so ganz ist die Veränderung noch nicht abgeschlossen. Ich habe da noch so einiges im Kopf und bin gespannt auf das was da noch so kommen mag.

So on Eure Jasi

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Vom Matschengel und nem Schlammbad

Ihr lest richtig. Eines meiner Highlights dieses Jahr. Der Strongmanrun Ferropolis. Der erste Hindernislauf der Welt im dunkeln.
Mir hat die Strecke letztes Jahr schon gut gefallen. Deshalb mussten wir da einfach unbedingt nochma hin.

Ich hab mich schon irgendwie gefreut, aber ich wusste die Distanz wird hart. Ich hatte mich nicht darauf vorbereitet – wie so oft. Aber irgendwie wird es schon „gehen“.😀

Samstag morgens ab zu Carmen und schon waren wir auf der Autobahn in Richtung Osten.

Diesmal blieben wir nicht 2 Nächte, sondern nur die eine und die wurde im Hotel verbracht. Carmen hatte dort Termine mit Brooks und so nahm ich mir mit meinem Anhang auch ein Zimmer.

Beim Mittagessen lernte ich neue Gesichter aus dem Run Happy Team und dem Bloggerprogramm kennen. Aber auch alte Bekannte waren am Start. Es wurde viel übers Laufen gefachsimpelt und überhaupt, es war eine schöne gemütliche Runde.

Danach hatten wir noch etwas Freizeit und wir schauten uns in der näheren Umgebung um, bevor wir uns für den abendlichen Lauf fertig machten, vorher noch ein Powernap.

Dann ging es schon los zum Eventgelände. Wir mussten außerhalb parken und je näher wir dem Gelände kamen, um so lauter wurde es. Auch die Laufstrecke wurde da bereits beäugt. Viele Bänder waren gespannt. Das sah nach viel Laufen aus.

Ich holte meine Startunterlagen ab und genoss die Atmosphäre, die Umgebung und die Musik. Wir hatten genug Zeit  zum Schlendern, Toilettengängen, Fotos usw., bevor es nochmal ein (oder mehrere) Gruppenfoto(s) mit dem Brooks Run Happy-Team gab.

Dann eine Durchsage… die Strecke wurde auf 9,2 km je Runde verkürzt. Yay! Das schaffe ich auf jeden Fall. Die Freude war riesig und so wurde ich noch lockerer und konnte alles drumherum noch mehr genießen.

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Ich durfte mit dem Brooks Run Happy Team in der Frist Fifty-Area starten. Die letzten Minuten vor dem Start war eine einzige Party und wir feierten als obs kein Morgen gäb. Sowas hatte ich noch nicht erlebt. Es war genial und so viel auch die letzte Anspannung ab.

Dann der Startschuss. Ich war wirklich in Reihe 1 und preschte nach vorne, um nicht umgerannt zu werden. Vor der ersten Kurve wich ich dann nach links aus, wo schon Carmen auf mich wartete und so trabten wir am Feuerwerk in die dunkle Nacht hinein.

Der Boden war uneben und man musste wirklich gut aufpassen, sich hier nicht zu verletzen. Es ist doch schon anders, als im Hellen.

Solange die Lichtmasten in unserem Rücken waren, war es aber eigentlich gut zu laufen und vor allem zu sehen. Nach einer Abbiegung mussten wir in das Licht hineinsehen, was dann wieder eine gewisse Konzentration bedurfte. Ich versuchte immer Läufer vor mir zu haben, die die Lichtquelle mit ihrem Körper abdeckten.

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Wir fanden unser Tempo und auf einmal war es ruhig um uns herum… ja was ist denn hier los? Die Stimmung war dahin. Naja, machen wir es uns eben unsere eigene Party mit Pfälzer Liedgut und einer großen Portion guter Laune. Das können wir wirklich gut!!

Die Hindernisse waren sehr weit auseinander und irgendwie meinte man, dass diese auch  anders geplant gewesen waren. Die Laufwege dorthin waren gefühlt endlos. Und von Wasser überhaupt keine Sicht. Es muss wohl der geänderten Strecke geschuldet sein, dass es sich alles so anders anfühlt.

Gegen Ende der erste Runde auf einmal aus heitern Himmel Hindernis um Hindernis. Na endlich!!! Heuballen, Schaum, Gitter, Treppen, das sehnlichst erwartete Wasser und die Rutsche! Yay!!

Ab in Runde 2.

Nach beim Überqueren der Zeitmatte teilte ich meine Gedanke mit Carmen, da ich das Tempo der 1. Runde wohl in der 2. Runde so nicht lange halten könne. Zu lang empfand ich die Laufwege. Shit egal, Hauptsache wir haben Spaß!

Wir mussten  erneut anfangen zu singen und zu tanzen, da das Feld sich ganz schön gelichtet hatte und es außen herum noch ruhiger wurde. Wir wurden erkannt und Carmen gab die singende Jukebox zum besten und hat Musikwünsche erfüllt.

Zuschauer gab es unterwegs nur wenige, vielleicht eine Hand voll. An einem Samstag Abend  hat man auch sicher besseres zu tun!

Auch in Runde 2 gab es an allen Verpflegungsstellen noch genügend zu trinken, was ich dankend angenommen habe. Ja, ich kann das mittlerweile, aber eben nicht laufend. Das muss ich noch üben.🙂

Ca. bei km 14 gab es ein Hindernis unter das man im Schlamm durchkrabbeln musste. Da ich ja so empfindliche Knie habe versuche ich so wenig wie möglich auf den Knien zu krabbeln. Bei diesem Hindernis war das aber in der ersten Runde nicht so wirklich möglich. Jetzt wo wir hier so fast alleine rum rutschten erspähte ich eine riesige Schlammpfütze unterhalb des Gitters. Ich legte mich da rein und zog mich am Boden nach vorne. Ich schwamm – wie geil!

Carmen rief mich, weil sie da wohl schon länger stand und auf mich wartete. Ich rief ihr zu, dass ich gerade am schwimmen wäre – Reaktion: „Du bist doch bekloppt! Ach scheiß drauf ich mach jetzt nen Matschengel!“

Ab diesem Zeitpunkt waren wir so richtig eingesaut und der Spaßfaktor noch mehr zu spüren. Wir nahmen jede Pfütze und Wasserlache mit, die dann noch kam. Der Endspurt mit den vielen geballten Hindernissen machten ab da einfach nur noch Spaß!

Zieleinlauf nach 2:35:07! Mein schnellster Hindernislauf EVER und das noch im Dunkeln und ohne richtig darauf vorbereitet zu sein.

Enttäuschend, dass es so wenig Bilder gibt, auch vom Zieleinlauf gibt es diesmal keines. Das bin ich vom Strongmanrun anders gewöhnt. Im Ziel gabs auch nichts mehr zu essen. Nur noch Flüssiges.

Und außer den Leuchtarmbändern gab es keine Spezialeffekte, da hatte ich mir etwas mehr erwartet.

Auf dem Gelände war schon alles geschlossen. Keinen Imbiss für danach. Und überhaupt wurde mir zugetragen, dass man die Imbissstände suchen musste und es da dann -wenn man sie fand- auch nichts mehr gab.

Das könnt ihr doch eigentlich besser.😉

Aber schön wars trotzdem und es hat riesigen Spaß gemacht. Das war mein diesjähriges Highlight und ich komme nächstes Jahr wirklich sehr gerne wieder!

So on Eure Jasi

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RWE Hunsrück Marathon

Aufgrund Urlaub und Umzug ins Eigenheim waren die letzten Monate etwas stressig und ich hatte wenig bis gar keine Zeit zum schreiben.
Jetzt hole ich das in aller Ruhe nach.
Mein Freund meldete sich dieses Jahr schon recht früh beim RWE Hunsrück Marathon für die Halbmarathondistanz an.
Eigentlich war aufgrund der Streckenbeschaffenheit eine Bestzeitjagd geplant, was aber aufgrund des privaten Stresses ganz anders kam.

Nun gut für mich war klar ich fahr mit und schaute mir die Veranstaltung im Internet an. Cool! Es gab nen Fun-Lauf. 6 km waren zu absolvieren. Perfekt, da mein Trainingsstand zu wünschen übrig ließ, ich ja aber wg. dem Strongmanrun in Dessau/Ferropolis was tun muss und das eine Woche später dann gut passt.
Auch war gleich klar – wir reisen einen Tag früher an und haben keinen Stress mit Abholung der Startunterlagen.
Eine Unterkunft war auch schnell gefunden. In der Schlummerkiste in Kastellaun, wo Stefan an den Start gehen sollte, war noch ein (für die Region) günstiges  Doppelzimmer zu bekommen.
Am Samstag, den 15.08.2015 packten wir nach dem Frühstück den Koffer, luden die Räder aufs Auto und fuhren also auf den Hunsrück nach Kastellaun.
Nach Bezug der Unterkunft und Verzehr unserer mitgebrachten Brote, ging es gegen 15 Uhr mit den Rädern auf der ehemaligen Bahntrasse, die auch Teil der Laufstrecke war, ca. 16 km nach Simmern, um dort die Startunterlagen abzuholen.
Wir schauten uns um, um für den nächsten Tag vorbereitet zu sein. Im Zielbereich fand eine Team-Staffel statt. Jedes der 4  Teammitglieder hatte eine Strecke von 900m zu absolvieren. Da startete auch Joey Kelly trotz Muskelfaserriss.
Wahnsinn was da für Geschwindigkeiten erreicht wurden. Es hat Spaß gemacht da zuzuschauen.
Im Zelt wurde auch der Bon  für die Pasta – unser Abendessen – gleich eingelöst.
Dann ging es zurück nach Kastellaun. Diesmal mehr bergan.🙂
Noch schnell Stefans Startbereich inspiziert, der jetzt auch aufgebaut war, ging es zum duschen in die Unterkunft.
Danach schlenderten wir noch etwas durch den Ort. Hier gab es wirklich viel zu sehen, kann nur wirklich jedem empfehlen dort mal halt zu machen.
Sonntag morgen ging es dann nach dem auschecken zum Frühstück in die nahegelegene Bäckerei.
Danach fuhr ich mit Stefan in seinen Startbereich. Kurz noch bei den Ordnern informiert wo man am besten parkt, damit ich nach dem Start nach Simmern fahren kann.
Wir waren die ersten und so konnten wir uns gute Plätze zum zuschauen aussuchen. Die Musik war gut und der Moderator guter Laune, wartete aber auf Nachricht von der Strecke, wann die ersten Marathonis an uns vorbei kämen.
Derweil konnten einige Skater begrüßt werden. Wahnsinn was die auf der Marathonstrecke für Zeiten abliefern und einige hatten auch sichtlich Spaß.
Dann folgten langsam die ersten Marathonis, die nicht so sehr wie die Skater lächeln konnten.
Um 13 Uhr startete dann auch Stefan. Zuerst noch eine ca. 5 km-Schleife durch Kastellaun bevor es auf den Schinderhannes-Radweg nach Simmern ging. Genau die Strecke die wir  am Vortag mit den Rädern gefahren sind.
Ich setzte mich ins Auto und fuhr Richtung Ziel. Unterwegs bemerkte ich jedoch das ich an allen Wegkreuzungen der Laufstrecke automatisch durch musste. Ich beschloß deshalb an guten Stellen halt zu machen und dort auf ihn zu warten.
Damit ich jedoch den Zieleinlauf nicht verpasste und ich ja auch erst noch einen Parkplatz finden muss, wartete ich nur an 2 Kreuzungen.
Das mit dem Parkplatz war wirklich nicht so einfach, weil die sehr voll und ich ja noch die Räder hinten dran hatte. Habe dann aber ganz zufällig einen schattigen Platz gefunden und konnte mir einen guten Platz im Zielbereich suchen.
Nachdem Stefan dann im Ziel war, ging ich dann zu meinem Busshuttle, um an meinen Startbereich zu gelangen, ich wollte ja auch noch laufen heute.

Als die Busshuttle ankamen nahm ich den letzten Bus. Erschien mir nicht so voll und man konnte wohl noch besser atmen als in den anderen, wo auch vielen schon stehen mussten.

Dann ging es erst mal nicht weiter. Auf der Busspur parkten Fahrzeuge, an denen die Busse nicht vorbei kamen. Es fanden sich aber keine Besitzer dazu und so manövrierte jeder Busfahrer sein Gefährt galant und ohne Anstöße an der Gefahrenstelle vorbei. Warum klatscht denn hier keiner – das machen die sicher nicht jeden Tag. Egal. Ab an den Start.

Erst mal aussteigen und sich einen Überblick verschaffen. Gut da war kurz danach schon eine Verpflegungsstelle. Super. Es war nämlich sehr warm.  Jetzt warten wir eben auf den Start – so ca. 45 Minuten. Ich stellte mich unter einen Baum in den Schatten und dann hieß es warten.

Es gab weder Toiletten, noch Musik, die das Warten verkürzen würde. Die Feuerwehr musste die Strecke ständig von den warteten Läufern räumen, da ja noch Läufer (Marathon und Halbmarathon) vorbei mussten.

Irgendwo schnappte ich auf, dass noch eine steile Schleife gelaufen werden musste. Wie Bitte? Ach du je. Darauf war ich gar nicht vorbereitet. Also wurde ich langsam nervös. Puls 115!

Irgendwann vernahm man eine Megaphon-Stimme… aber verstehen konnte ich nichts. Auch als ich näher hin ging, war nichts zu verstehen und dann wars auch schon vorbei. Kein Countdown, nur ein einsamer Schuss signalisierte den Start. Aller hopp, dann jetzt mal den Berg rauf…. Aber wo war der Bitte? Es war hügelig, aber nicht merkbar, also habe ich mir umsonst so einen Kopf gemacht. Eine Runde durch den Ort und ab auf den Radweg nach Simmern. Yay!!

Aber das Yay verging mir schnell. Wieder so ein Mist wie in Frankfurt. Mehrere Läufer nebeneinander, die einen nicht durchlassen wollten. Hatten die sich etwas gelichtet und ich überholte, meinten die Gas geben zu müssen, weil man sich ja nicht überholen lassen wollte. Ich hatte etwas Zorn und versuchte das Beste draus zu machen. Jedoch wurde ich ständig „aufgehalten“. Ich hätte wirklich besser sein können.

Nach 00:42:13 überquerte ich die Ziellinie nach 6 km. Was ne bescheidene Zeit und ich hatte noch nicht mal Spaß, sehnlichst hatte ich mir meinen Ipod herbeigewünscht.

Naja abhaken und weiter machen. Nur nochmal muss ich da nicht mehr hin.

so on eure jasi

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