Erstes Training im neuen Jahr

Ich hab mich letztes Jahr entschlossen mich einer Leistungsdiagnostik zu unterziehen. Erstens wollte ich den optimalen Fettverbrennungsbereich für meine Miloneinheiten ermittelt haben und zweitens finde ich nicht verkehrt den aktuellen Leistungsstand zu kennen und darauf sein Training aufzubauen.
Des weiteren habe ich beim Sport einen hohen Puls und erhoffe mir dadurch auch meine Herzfrequenz durch das entsprechende Training zu trainieren und zu reduzieren.
Die Auswertung hat meinen aktuellen Trainingsstand bestätigt. Für 10 km würde ich eine Zeit von 1:15 benötigen.
Darauf kann man gut aufbauen.
Und damit das neue Jahr diesbezüglich auch erfolgreich wird, habe ich am letzten Mittwoch mit meinem persönlichen Trainingsprogramm begonnen.
Ziel: Basic Grundlagen-Ausdauer-Training, Dauer: 55 Min., 2-3x die Woche
Ich startete direkt nach der Arbeit, um die Helligkeit auszunutzen, bis die Sonne unter geht.
Zunächst 15 Min. bei einer Herzfrequenz zwischen 130-148. Nicht so einfach, bei meinem hohen Puls. Ich startete locker und schon stand meine Uhr bei 150. Also Gang runter schalten und gehen. Etwas „runter gekommen“ ging es dann etwas lockerer weiter. Irgendwie hat aber auch das nichts geholfen und schon war ich wieder bei 153. In diesen 15 Min. bin ich deshalb mehr gegangen, als gejoggt. Damit ich nicht so extrem auskühle, musste ich mich mehr bewegen. Aber wie, ohne aus meinem vorgegebenen Frequenzbereich raus zukommen?
Geschafft, erleichtert konnte ich in die nächste Stufe einsteigen: 10 Min. bei einer Hf zw. 148-165. Schade dass die 10 Min. so schnell vorbei waren, das war genau mein Bereich. Ich kühlte nicht aus und fühlte mich wohl und konnte die Geschwindigkeit auch gut halten. Wäre gerne so weiter gelaufen.
Dann kam der Tempobereich: 5 Min. bei einer Hf zw. 165 und 174. Ich gab richtig Gas und schon war ich bei 174. Klar, dass ich da auch drüber kam und musste mein Tempo etwas drosseln.
Dann ging es wieder 10 Min. in „meinen“ optimalen Bereich. Wieder wäre ich gerne so weiter gelaufen. Doch dann kam das Cool down. 15 Min. (Hf 130-148).
Ich spazierte diese 15 Min. an mein Auto, bekam zwischen drin kalt und versuchte mich wieder etwas mehr zu bewegen. Ich trabte zwischendurch, um nicht ganz auszukühlen. Es war echt schwer diesen Bereich zu halten.
Während dessen kam mir 3 x ein Läufer entgegen, der mich beim 1. Mal noch recht nett begrüßte. Die anderen Male musste ich selber schmunzeln, weil ich so lahm unterwegs war. Ich bin nicht die Schnellste, aber das war echt extrem.
Fazit:
55 Min., Distanz: 6,47 km, durchschnittliche Hf: 153.
Ich fühlte mich gut dabei und empfand das Training als locker.
Damit ich in Zukunft nicht so sehr auskühle, muss ich mir wohl Thermohosen und ein entsprechendes Oberteil zulegen. Denn bis es wärmer wird, wird wohl noch eine Zeit vergehen.

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Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
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2 Antworten zu Erstes Training im neuen Jahr

  1. Mathias schreibt:

    Hallo,
    nachdem du uns bei Twitter bereits von deinen Fragen erzählt hast, hier ein ein paar Überlegungen zu deinem Blog-Beitrag. Das Problem der Leistungsdiagnostik ist, dass sie nur eine Momentaufnahme darstellt. Volkssportlern raten wir deshalb eher davon ab, weil eine sinnvolle Messung von Leistungsdaten über die einzelnen Trainingszyklen kaum möglich ist. Nimm z.B. den Fall, dass am Tag des Belastungstests eine Erkältung im Anzug aber noch nicht ausgebrochen war. Der Körper reagiert darauf mit verminderter Leistungsfähigkeit.

    Mit hohen Pulswerten haben viele Sportler zu kämpfen. Dabei stellt sich die Frage: Wie fühlst du dich dabei? Manch einer um die 30 klappt bei 178 bpm schon um, andere kommen da erst auf Touren. Wenn du beim Lauftraining frierst, kann durchaus die Belastung auch zu gering sein, selbst wenn die Pulsuhr etwas anderes suggeriert. Das bedeutet allerdings nicht, dass du unkontrolliert mit hohem Puls laufen sollst.

    Sieht dein Trainingsplan zum Beispiel Intervalle vor? Mit dieser Methode kannst du sowohl die Ausdauerfähigkeit als auch die Grundschnelligkeit trainieren. Belastungsspitzen sind dabei erwünscht, dürfen natürlich die Schwelle des Gesunden nicht überschreiten. Vielleicht hilft dir diese Artikelserie weiter: http://www.mygoal.de/de/2011/06/methoden-des-ausdauertrainings-die-intervallmethode/

    Viel Erfolg im Training!

    • meineartzulaufen schreibt:

      Also vielen Dank zunächst einmal.
      Es ist so, dass ich diesen Basic-Plan 2-3x die Woche umsetzen soll. Ich fühl mich nicht schlecht dabei und empfinde es als locker.
      Mich stört es nur, dass ich mehr als die Hälfte der Zeit (30 Minuten von 55 Minuten) in dem niedrigen Pulsbereich (Hf. zw. 130-148) laufen soll und das ähnelt bei mir dann mehr einem Spazieren gehen. Wenn ich trabe habe ich einen Puls ab 150 aufwärts. Gerade in der letzten Phase fällt es mir dann schwer mich zu zügeln, weil ich ja natürlich geschwitzt bin und Angst habe zu sehr auszukühlen.
      Aber vielen Dank schon mal für den Link. Werde mir das natürlich einmal ansehen.
      LG

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