Wettkampfvorbereitung á la Jasi

Es ist soweit. Am Freitag werde ich an den Start des ersten Volkslauf des Jahres gehen.

Die Vorbereitung ist mal wieder sehr dürftig ausgefallen, so dass mich am letzten Freitag, den 13. (!) nach meinem Lauf mit einer Freundin, die Angst überkam.

Wir waren nicht so flott unterwegs, war aber deshalb so, weil wir viel erzählt haben und ich -wie immer, wenn ich beim Laufen spreche- Seitenstechen hatte und 3-4 Gehpausen einlegten.

Danach die Ernüchterung: 7,33 km in 58:38 Min. Die durchschnittliche Pace lag bei 08:00 Min./km.

Mich überkam Angst und ein klein wenig Panik. So langsam war ich das letzte Mal nach meiner Grippe vor ein paar Wochen und hochgerechnet auf 10 km wäre meine Zeit schlechter als im letzten Jahr. Oh weh… verzweifelt schrieb ich Carmen eine SMS über meine Ängste.

Sie beschloss am selben Abend noch spontan, dass sie mich am nächsten Tag auf die Bahn scheucht und ich Intervalle laufen sollte. Das würde helfen.

Leichtes Schuhwerk sollte ich auswählen. Da sich mein Laufschuhregal lediglich auf 2 Paar beschränkt war die Wahl schnell gefallen.  Die New Balance WR 759 BN durfte in den Staub.

Intervalle… wo ich mich ja sooo gerne quäle. 🙂 Naja. Ich stimmte zu.

Am nächsten Tag gings auf die Bahn. Carmen erklärte mir die Nike + GPS Watch, die ich für dieses Training tragen durfte.

Vor dem ersten Intervall wurde mir von Carmen mit auf den Weg gegeben, dass ich schauen soll, dass auf der Uhr keine 7 vorne ansteht. 🙂

So sah das dann in Zahlen aus:

500 m warm up

1000m in 5:52 Min.

400 m gehen

1000 m in 6:28 Min.

400 m gehen

1000 m in 6:15 Min.

Gesamtergebnis: 4,70 km in 40:22 Min. Durchschnittliche Pace 8:35Min./km.

Die ersten 1000 m waren furchtbar. Ich hatte ca. ne Std zuvor gefrühstückt. Ich hatte das Gefühl das möchte alles wieder da raus, wo es rein ging. In der zweiten Runde setzte Seitenstechen ein. Beim gehen vor dem letzten Intervall hätte mir Carmen eine weitere Runde gehen eingestanden, aber nein, ich wollte das hinter mich bringen. Immer wieder schoss mir durch den Kopf, wie man sich freiwillig so quälen kann. 🙂 Ist mir jetzt immer noch ein Rätsel. ;-D

War beim letzten Mal zwar nicht besser als beim ersten Mal, aber wenigstens konnte ich die zweite Zeit toppen. Für mein allererstes Intervalltraining finde ich das wirklich in Ordnung.  Ich habe mir sagen lassen, dass das von Mal zu Mal besser wird.

Freuen, über die doch überraschend guten Zeiten, konnte ich mich erst abends, als ich auf der Couch lag. Und ich muss sagen, etwas beruhigt hat es mich auch.

Muskelkatze gabs am nächsten Tag natürlich auch in den hinteren Oberschenkeln. Darf ja nicht fehlen. 🙂

Jetzt steigt die Nervosität von Tag zu Tag. Aber ich hab die Intervalle überstanden, dann werd ich die 10km auch ins Ziel packen. Ich nehm mir mal einfach vor, dass ich wieder nicht Letzte bin. 🙂

Danke Carmen für die aufmunternden Worte zwischendurch und Deine Geduld. Ich hoffe ich habe nicht zu viel gejammert. 🙂

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Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
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