25. Int. Volkslauf „Rund um den Ohmbachsee“

Am Freitag Abend 19:15 Uhr war Start des 25. Int. Volkslauf „Rund um den Ohmbachsee“. Dieses Jahr sogar der 2. Wertungslauf zum Laufladen Cup 2012.

Das war wohl der Grund, warum so viele ambitionierte Läufer/innen an den Start gingen. Vergleicht man die Ergebnisse der letzten beiden Vorjahre, gingen dieses Jahr nicht so viele „schwächere“ Läufer/innen an den Start.

Für mich war das letztes Jahr mein allererster Volkslauf überhaupt, so dass ich es mir natürlich nicht nehmen lassen wollte dieses Jahr wieder an den Start zu gehen.

Die Wahl der Kleidung fiel sehr schwer, da das Wetter an diesem Freitag sehr wechselhaft war. Auf dem Hinweg schüttet es wie aus Kübeln und dort angekommen schien die Sonne.

Ich entschied mich meine Unterwäsche von Moving Comfort zu testen. Der Juno Bra und die Workout Hipster waren super. Nichts rutschte oder rieb. War echt zufrieden, was ich von meinen Strümpfen nicht behaupten konnte, aber dazu später mehr.Eine 3/4 Tight von Nike und das Performance Tee von Moving Comfort erhielten die Chance auf ihre Wettkampftauglichkeit geprüft zu werden.

Das Tee von Moving Comfort ist sehr figurbetont und liegt auch entsprechend eng an. Habe mich bewusst für Ärmel entschieden, da es letztes Jahr wunde Stellen unterhalb der Achseln gab.

Ich trug damals ein Oberteil ohne Ärmel, so dass mein linker Oberarm unterhalb meiner Achsel so stark rieb, dass diese Seite Wund war und die andere Seite vom Verschluss des Brustgurt aufgescheuert wurde. Dieses Jahr war davon nichts zu sehen, was doch sehr angenehm war.

Ab km 6 fingen meine Füsse an zu schmerzen. Ich hatte die Falke BC 5 Touring Women-Socken an.  Mir ist das morgens wohl nicht aufgefallen, denn diese Socken sind mehr zum Rad fahren geeignet und entsprechend dünn. Wird mir mit Sicherheit nicht mehr passieren. Hatte Glück und habe keine Blasen oder Wunden davon getragen. 🙂

Wegen des unbeständigen Wetters zog ich wasserfeste Schuhe vor, so dass die Nike Air Alvord 8 Trails mit mir auf die Strecke sind. Zu guter letzt kam die Nike Regenjacke zum Einsatz.

Die Strecke hatte mir letztes Jahr schon sehr gut gefallen, weil es recht flach ist. Es ist ein größerer Buckel mit drin, der aber zu schaffen ist. Sogar für mich, die nicht so gerne hügelig unterwegs ist. 🙂

Viele Bekannte Gesichter liefen dieses Jahr mit. Das macht doch schon etwas ruhiger. Letztes Jahr war ich ganz alleine am Start und kannte niemanden, dann noch eine Stunde Wartezeit machte die Sache nicht einfacher für mich.

Dieses Jahr war alles anderst. Die Aufregung war zwar da, aber hielt sich doch in Grenzen.

Nachdem wir uns am Start alle nochmals viel Glück und Spass wünschten waren wir dann auch schon unterwegs. Den Startschuss hatte man nicht wirklich gehört.

Nach 500m ging mir der Schuh auf. Ahh wie ärgerlich. Kurz an den Rand schnüren und weiter gings. Die ersten 2 km waren wirklich toll. Ich hatte mich einer kleineren Gruppe angeschlossen, blöd nur, dass die beim Schnupper- bzw. Firmenlauf mitliefen und mich so ab ca. 2,5 km verliesen. Da war ich dann alleine und bemerkte, den Radfahrer hinter mir. hm… ich war Letzte….schon nach so kurzer Zeit… wie ärgerlich…  Aufgeben kam nicht in Frage. Ich hatte ja ein Ziel.  Kurz vor km 5 warteten dann auch schon meine Eltern auf mich.

Ein Schluck Wasser, kurz festgestellt, dass ich wirklich Letzte bin und weiter gings.

Ich lag eigentlich sehr gut in der Zeit. Das wäre meine persönliche Bestzeit gewesen, wenn ich den Schnupperlauf (5 km) mitgelaufen wäre. 🙂

Dann kamen die Schmerzen in den Füssen und ich wurde natürlich immer langsamer. Die Luft war raus, aber ich gab nicht auf. Immer mit dem Ziel vor Augen: Meine Vorjahreszeit zu toppen. Der letzte Platz war mir da eigentlich recht egal.

Über was man sich dann so alles Gedanken macht. Es musste einfach klappen. Ich war um einige Kilo leichter als im Vorjahr und mein Training… naja… wie immer… mehr schlecht als recht. Aber etwas habe ich ja schon doch getan. Ob ich das hinbekomme?

Ab km 8 hab ich nicht mehr auf die Uhr gekuckt. Ich wollte einfach nur noch ins Ziel. Mit dem Radfahrer wurde zwischendurch noch geplauscht, der mir ab da oft sagte, dass es es nicht mehr weit war. Ein sehr netter Mensch. 🙂

In Brücken lauerte ich wirklich nach jeder Kurve auf das Ziel. Mann wo war es denn? Dann sah ich Brigitte auf mich zukommen, die die letzten Meter mit mir zusammen ins Ziel lief und mich nochmal anfeuerte.

Da standen sie und warteten auf mich… 🙂 Patti reichte mir gleich ein Becher Tee. Der war so lecker, dass ich noch 3 runter kippte.

Carmen humpelte. Sie war umgeknickt und wurde ins Ziel gefahren. Wie ärgerlich. Es war aber -wie sich jetzt raus stellte- nicht so schlimm, wie beim letzten Mal und sie konnte am Sonntag schon wieder ihr Training aufnehmen.

Auf dem Weg ans Auto fing es dann zu regnen an, so dass ich mich entschied gleich heim zu fahren und nicht dort zu duschen. Ich hatte ganz vergessen, dass ich Nicole noch treffen wollte, die ebenfalls mitgelaufen ist. Sie rief mich an und gab mir meine Zielzeit durch, da sie noch in der Halle war.

Zum Vergleich:

2011                                     2012

1:14:51,1                              1:13:36,5

Die anderen hatten mir das am Ziel schon gesagt, dass ich so bei 1:13 liege. Aber da konnte ja irgendwas net stimmen. Die haben sich bestimmt geirrt, ich war doch so langsam unterwegs. 🙂

Natürlich war die Freude dann um so größer, dass sie doch recht behielten.

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Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
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