Mein MTB und ich!

Halli hallo!!

ich weiss hier ist es wieder sehr ruhig geworden. Eine Grippe, die ich schon länger mit mir rum schleppe hat mich in sportlicher Sicht extrem zurück geschmissen. Die pflanzliche Behandlung schlug nicht richtig an, so dass ich seit einer Woche mit Antibiotikum versorgt bin. So reduzierte sich der wenige Sport -je nach Gefühl war ich noch laufen oder ne Std. im Studio- auf Null.

Nichts desto trotz bin ich an meinen „Wohlfühltagen“ (mal ohne Kopf- und Gliederschmerzen) draußen und es gibt einiges zu berichten.

Vor kurzem (mittlerweile auch wieder ne Zeit lang her) rief mich Carmens Freund David an und fragte, ob ich nicht Lust hätte mal mit in den Bikepark zu kommen.

Ich hatte aus einem Prospekt die MTB-Wunderlandschaft entdeckt und war überrascht, was bei uns hier im Pfälzerwald alles mit dem MTB möglich war.
Der Mountainbikepark Pfälzerwald bietet u. a. ein 300 km ausgeschildertes Mountainbike-Streckennetz.

Im Prospekt war auch der Bikepark in Trippstadt von dem David sprach. Im Dirt-Freeride-Park. Aus dem Plan des Parks waren Worte wie Starthügel, Sprung über Container, Deutschlands grösste Holzanlieger oder Sprunganlage mit weichem Aufsprung zu lesen. Daher wusste ich das es wohl eher nichts für mich war. Zumindest vorerst.

Ich sagte ihm das schon am Telefon. War für ihn kein Problem. Es gab ja noch Alternativen.

So holte er mich ab an einem Sonntag morgen ab. Lud mein MTB auf und los ging’s. Erst zum Bikepark. Kucken. Das Wetter war Super und entsprechend waren einige Biker im Park unterwegs.
Wir liefen umher und schauten uns das an. David war dort schon öfter. Ach du mein lieber Gott. Starthügel hoch mit Anlauf auf oder über den nächsten Hügel in den Holzanlieger.
Das war mir fürs erste mal doch zu heftig. Kannte kaum mein Rad in solchen Situationen und dann war noch viel los.

Gut wir fuhren dann zur Alternative dem Singletrail-Technikparcours in Hochspeyer.

Schnell waren wir prepariert, die Räder abgeladen und los ging’s. Wir mussten die Strecke suchen.

Zunächst falsch kamen wir mitten im Wald an den Start. Dort konnte man sich einen Überblick über die Strecken machen.

Schnell war klar: wir fangen mit der leichtesten an. Logisch. 😉

Ich lies David vor. Ich ging davon aus, dass er das schon mal gemacht hat und ich wollte ihn nicht Bremsen.

Das war die blaue Strecke! Schöne Strecke, die sich mit schwarz (man ahnt es) der schwersten kreuzt. Das haben wir leider übersehen. So locker es anfing stiegen wir schon nach kurzer Zeit ab um zu schieben. Klar wir waren dann in der schwarzen. Merkte nur keiner. 😉

Es war steil. Auf einmal sehr steil und ich musste lachen. Was tun wir hier? Absteigen, schieben. Gute Position finden, aufsteigen, weiter.

Unten angekommen musste das ganze auch wieder hoch zum Start: nächste Strecke!

Insgesamt gibt es 5 Strecken. 3 mal hab ich es geschafft hochzufahren. Die letzten beiden Male machten wir dann auch eine etwas längere Pause beim hochschieben.

Die Schwarze Strecke hatte es in sich. Extreme Spitzkehren, Drops zwischen 2 Bäumen durch. Ein weiterer Drop wohl über die Wurzeln unten auf einem sehr schmalen Fleck. Es war schon heftig. Wer das komplett durchfährt ohne schieben der verdient meinen vollen Respekt.

Das beste zum Schluss: der Slalom!

Bis dahin hatte ich auch raus, dass man die Pedale auf gleicher Höhe lässt und im Stehen das Rad besser im Griff hat.

Erst waren die Kurven grosszügig und locker. Und von Mal zu Mal immer enger und in den kehren Spitzer, aber auch steiler.

Da bin ich dann auch einmal vom Rad gesprungen und konnte ein anderes mal gerade noch so Bremsen bevors abwärts gegangen wäre.

Ich hörte David oft nur aus seinem Helm Murmeln. Vor jeder Kurve musste ich selber lachen. Ich rief ihm zu: Zurück geht net, awer runner kommt mer immer!

Wir waren beide froh gut unten angekommen zu sein.

Wir haben wirklich viel gelacht und es hat Riesen Spaß gemacht. An der Jugendherberge „rasteten“ wir noch mit einer Apfelschorle, bevor es Richtung Heimat ging.

Am Ende kamen 6,66 km bei einer reinen Fahrtzeit von 01:05:00 min. zusammen.
Die Höhenmeter waren mit meinen Radcomputer nicht messbar. So steigern sich dann gleich die Ansprüche. Hätte mich nämlich wirklich interessiert.

Fazit:
Alles in allem eine Super geile Erfahrung. So lernt man sein MTB auch in Extremsituationen kennen. Wahnsinn was so ein Teil aushält, für das es auch gemacht ist.

Meine Beine litten extrem. Meine Bärentatzenpedale waren u.a. daran Schuld. 😉
Und Shorts waren auch die falschen Hosen. Froh war ich jedoch um die Radhosen mit Polster. ;-D

Aber gut man lernt nie aus. Natürlich war das nicht das letzte mal, dass ich sowas gemacht habe.

Kann ich jedem wirklich nur empfehlen.

20121005-234944.jpg

Advertisements

Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
Dieser Beitrag wurde unter MTB, Rad, Training veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Mein MTB und ich!

  1. Pingback: Rückblick Mai 2013 – Eindruck aus dem MTB-Fahrtechniktraining | meineartzulaufen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s