1. Tag Cube Womens Bike Camp Lermoos – I bike!

1. Tag – Tag der Anreise:

Am 27.06.2013 packte ich morgens meinen Koffer, ging gemütlich zum Frühstück in meiner Pension in München und bin danach um etwa 10/10:30 Uhr gemütlich los gefahren.

1 1/2 Std. bis nach Leermoos. Kann mir also Zeit nehmen, denn ich sollte erst um 15 Uhr mit Bike Startklar für die erste Ausfahrt sein. Ich machte kurz halt am Starnberger See, wo mein Vater als Kind eine Zeit lang gelebt hat.

Schon ein tolles Gewässer und so ruhig. Aber das lag wohl eher an dem bescheidenen Wetter.

Es war etwas frisch und es nieselte, hielt mich aber doch eine Weile dort auf, denn meine Schwester rief mich an. Geburtstagsgrüße von zu Hause! 😉

Ich gen0ß die Ruhe und hätte dort ewig sitzen können.

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Auf dem Parkplatz packten gerade 2 etwas ältere Herren ihre Räder aus und so erfuhr ich, dass eine Umrundung etwa 55 km beträgt und die auch gut zu fahren seien. Schade nur, dass ich keine Zeit dafür hatte.

Dann ging es auch schon weiter. Und Ruck zuck war ich in Leermoos.

Langsam wurde ich nervös. Wußte ja nicht, was auf mich zukommt und ich musste mein Rad ja auch noch zusammenbauen. Ich hatte es in einem Koffer verstaut (ich war wohl die einzigste, die das Rad so transportiert h

Ich suchte mir einen Parkplatz und ging erst mal ins Hotel zum einchecken. Wow was ein Eingang und alles so modern. Schon ein Gegensatz zu der Optik des kleinen Ortes. Der Empfang war herzlich und nett. Mir wurde erklärt, dass mein Zimmer noch nicht fertig sei. Um die Wartezeit zu verkürzen wurde mir ein Sekt zum Empfang angeboten. Uiuiui. Ich wählte lieber ein Wasser, sollte ja noch aufs Rad.  🙂

Ich setzte mich in die Lounge, wo bereits einige weitere Damen saßen.  Man kam ins Gespräch und so erfuhr man ein paar Einzelheiten, wie das denn im letzten Jahr alles war. Meine Nervosität wurde mir da zwar etwas genommen, aber ich war die Jüngste in dieser Runde, die Damen teilweise im Alter meiner Mama. Aber es beeindruckte mich. Kenne daheim keine Frau, die in dem Alter solche Aktivurlaube mitmacht.

Um etwa 13:30 Uhr durfte ich das Zimmer beziehen. Wow es war ne kleine Suite. 2 Schlafzimmer, ein Bad mit Dusche und ein extra WC. Der Ausblick vom Balkon direkt auf die Zugspitze. Herrlich!<

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Aber keine Zeit zum genießen. Ich musste bis 15 Uhr fertig mit Rad vor dem Hotel stehen. Also schnell in die Tiefgarage meinen Radkoffer ins Zimmer geholt und aufgebaut.
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In der Zwischenzeit lernte ich meine Mitbewohnerin Iris kennen. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Über die Zimmerfrage waren wir uns sofort einig. Wunderbar, das würden schöne Tage werden.

Ich baute weiter mein Rad auf.

Ich hatte fürs einpacken länger gebraucht, als fürs auspacken. Ich musste mir nur die Pedale anziehen lassen, weil ich hier den falschen Schlüssel mitgenommen hatte.

Ich war etwas überrascht. Nun gut aber ich war auch nervös und hatte das vorher noch nie gemacht. Lieber nochmal jemanden drüber kucken lassen, der sich damit auskennt.

Hab mir dann mein Rad geschnappt und bin auf die Expo. Die Jungs von Cube habe ich dann gefragt, ob sie dann nicht mal schauen könnten und mir die Pedale festziehen könnten.

Dabei viel denen auf, dass die Gabel nicht richtig stand und die Kette etwas Schmierung bräuchte. Ansonsten sei alles in Ordnung. Ja cool.

Mit einem kleinen Handgriff wurde die Gabel richtig herum gedreht und schon hatte ich wieder was gelernt. Toll, aus Fehlern lernt man. Sowas passiert mir nicht noch einmal. 😉

Dann wurden wir um 15 Uhr vor dem Hotel begrüßt.

So wurde das Orga-Team und die Sponsoren, die auch auf der Messe mit Ständen vor Ort waren, vorgestellt.

Es wurde erklärt, dass wir eine kleine Ausfahrt machen und dabei die Gruppeneinteilung erfolgt. Man wurde ermahnt, dass man wirklich so fahren soll, wie immer, um nicht später in eine falsche Gruppe eingegliedert zu werden. Während der Begrüßung fing es dann an zu regnen.

Und dann ging es im Pulk mit den 110 Teilnehmerinnen los. Erst flach und dann etwa 2 km an einer Skipiste bergauf. Boah shit, wie soll ich das schaffen. Aber da dort Esel und Kühe rumlagen und ich davon total fasziniert war, hab ich alles um mich herum vergessen. Ich konnte den ganzen Berg im sitzen hoch pedalieren. Oben angekommen war ich etwas irritiert, da jeder zu einer Gruppe zugeordnet wurde. Ich hatte nicht mitbekommen, wo ich hin sollte. Aber zum Schluss landete ich bei der Gruppe: schlechte bergauf Fahrer – bessere bergab Fahrer (Guide: Walter).

Yeah! Genau richtig.

Es ging dann noch ein kleines Stück bergauf und dann über die Skipiste wieder zurück ins Tal.

Nach knappen 1 1/2 Std. kam ich völlig durchnässt wieder im Hotel an.

Der Treffpunkt und die Uhrzeit für den nächsten Tag wurde festgelegt. Danach trennten wir uns von unserem Guide und jeder ging seiner Wege.

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Ich spritzte mein Rad ab und brachte es in den Radkeller des Hotels und dann direkt unter die heiße Dusche. Danach gemütlich fleezen und meine Anrufe auf dem Handy gecheckt (ich hatte ja noch immer Geburtstag).  🙂

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Iris kam nach mir an und wir hatten die Möglichkeit uns kurz zu unterhalten und uns etwas näher kennenzulernen. Während Iris duschte klopfte es an der Tür und Michelle meldete sich an. Iris hatte sie im Flur kennengelernt und wir verabredeten uns zum gemeinsamen Abendessen.

Das Essen war eine Wucht und mit (neben dem Wellnessbereich) ein Highlight des ganzen Camps.  Es bestand aus einem 5-Gänge-Menü mit wählbaren Gerichten. Ich erinnere mich noch an die Melonenkaltschale. Wir waren uns alle einig… der Aufpreis hat sich hier schon gelohnt. 🙂

Da wir sehr spät zum Abend essen gingen, mussten wir uns sputen, um den Motivationsvortrag nicht zu verpassen. Wir kamen etwas spät dort an. Aber es war sehr interessant.

Sehr Komplex das Thema biken, seine Fähigkeiten richtig einschätzen zu können und dabei auch seine Angst zu überwinden. Ernährung und körperliche Fitness waren auch ein großes Thema.

Und in Zukunft solle ich darauf bestehen: „Ich fahre nicht Rad, nein ich bike!“ Das ist ein großer Unterschied! 🙂

Sehr spät und müde ging ich dann ins Bett. Der nächste Tag sollte fit begonnen werden. 🙂

………. Fortsetzung folgt! ……………

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Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
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