Die Höhen und Tiefen eines Jahres!

Nachdem für mich das Jahr 2013 mit einem Sportverbot began, endete es doch relativ erfolgreich für mich. Aber nun immer der Reihe nach.

Januar:

Sportverbot wg. Thrombose im linken Unterschenkel. Spazieren gehen und leichte Bewegung wurden mir verordnet. Pilates, Pump und Combat im niedrigen Pulsbereich und Cycling ohne Widerstand. Besser als nichts, aber eben nicht dasselbe.

Februar:

Ab Februar durfte ich wieder laufen. Die Thrombose hat sich aufgelöst und ich war wieder halbwegs ich selbst. Hat sich herausgestellt, dass das Heparin sich auf meine Schilddrüse ausgewirkt hat und deshalb diese Werte auch nicht in Ordnung waren. Fing das Einstellen der Medikamente wieder von vorne an. Weiterhin Blutverdünner und Kompressionsstrümpfe zur Sicherheit tragen.

Es fiel mir schwer. Klar, ich hatte einiges an Muskulatur verloren und meine Knie machten zicken ohne Ende nach den Läufen. Habe deshalb in diesem Monat mehr Cyclingstunden hinter mir für die Grundlagenausdauer und Pump und Combat für den Muskelaufbau. Hat leider nicht sehr viel geholfen. Aber es hat Spaß gemacht und jeder der jemals eine Zwangspause einlegen musste, weiß wovon ich spreche. 🙂

März:

Wenige Laufversuche mit Schmerzen in den Knien danach. Deshalb wieder mehr Cycling, Pump und Combat für die Grundlagenausdauer.

April:

Ein einziges Mal gelaufen. Es machte einfach keinen Spaß, wenn es immer mit Schmerzen danach endet. Dafür wieder mehr im Studio: Step Aerobic, Cycling, Pump und Combat.

Mai:

In diesem Monat war ich mehr mit meinem MTB unterwegs, neben Pump und Combat im Studio.

Highlights waren definitiv der Strongmanrun, wenn auch nur als Zuschauer. Es ist immer wieder schön alte und neue Bekannte Gesichter aus der Twittercommunity zu treffen.

Und dann natürlich noch das Fahrtechniktraining mit meinem Maul, als Vorbereitung auf meinen Urlaub im Bike Camp.

Gesundheitlich gesehen brauchte ich ab Ende Mai keine Blutverdünner und Kompressionsstümpfe mehr. Die Gesundung nahm immer mehr Formen an.

Juni: Der Geburtstagsmonat!

Tag des Sports. Wie auch immer ich die 5 km in 32 Min. gelaufen bin – keine Ahnung. Ich glaube ja immer noch, dass die 1-Km-Runde kürzer war, aber ich war natürlich happy. 😉

wpid-Screenshot_2013-07-15-14-06-31.pngUrlaub in München und an der Zugspitze beim Bike-Camp an meinem 30. Geburtstag. Schä wars. Natürlich war ich vorher öfter mal mit meinem Maul draußen, als die Monate davor. Ich fühlte mich gut, aber von der Kraft her noch nicht so sicher.

Mitten in der Muppetsshow :-)

Es waren schöne Tage an de Zugspitze mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen. Ich unterschätze mich gern mal, was ich dort extrem gemerkt habe.

Vor meinem Urlaub habe ich mir im Studio einen Trainingsplan zum Muskelaufbau machen lassen. Es musste ja irgendwann mal besser werden mit den Schmerzen.

Juli:

Beginn meines Trainingsplanes. Habe mich wirklich konsequent 3x in der Woche an die Geräte ran getraut. Auch wenn ich mich oft dazu zwingen musste, es musste jetzt einfach sein.

wpid-1374856466053.jpgAn studiofreien Tagen war ich meistens mit meinem Rad im Wald oder eine größere Runde drehen. Wenig Pump, Combat und Cycling.

Nach 3 Wochen konnten schon erste Veränderungen an meinen Beinen festgestellt werden. Die Hosen gingen nicht mehr über die Oberschenkel. -.-

August:

Weiterhin 3x die Woche Krafttraining an den Geräten. Daneben (an „freien“ Tagen) wieder mehr Pump und Combat. Denn es ging zum Superquaterly nach Düsseldorf. Da sollte ich doch fit sein. 🙂

Weiteres Highlight: Meine längste Radtour ever mit meinem Maul: Gesamt 62 km in knapp 5,5 Std. Kaputt war ich und auch etwas stinkig, weil es mehr hätte sein können, wenn ich im Technikparcour nicht gefallen wäre. :-/

September:

Ende des Trainingsplanes nach 10 Wochen. Meine Oberschenkel wurden noch dicker und fester. Hatte jetzt kaum noch Hosen, die mir passten. Aber: Ziel erreicht! Laufen ohne Schmerzen war wieder möglich. ❤

Deshalb ging es wieder mehr mit den Laufschuhen raus. Der Toughrun stand auf meiner Agenda.

Spontan meldeten wir beim Gourmetmarathon in Saarbrücken ein Staffelteam. 4 x 5 km. Es war herrlich wieder Wettkampfluft zu schnuppern, obwohl ich wusste hier nichts reißen zu können. Aber ich hatte Spaß und war doch besser als gedacht und ging mit einer PB nach Hause. 🙂

4er Staffel-Team und Carmen

4er Staffel-Team und Carmen

Ebenso wurde ich zum Tester der TomTom Sportswatch auserwählt, pünktlich zur Vorbereitung auf den Toughrun.

wpid-IMG-20130916-WA0000.jpgDennoch gab es einen neuen Kraftplan zur Muskelerhaltung. Vorgabe: mind. 2x die Woche.

Mir wurde langsam wirklich klar, dass diese Kombination aus Kraft und Ausdauer wirklich Sinn macht und die Krafteinheiten einfach ein fester Bestandteil meiner Woche werden müssen.

Oktober:

Verrückte Läufe waren seit dem ersten Strongmanrun ja schon irgendwie meins. Und da ich 2012 beim Toughrun nicht starten konnte, musste es jetzt einfach soweit sein.

Ich hatte mir einen Trainingsplan erstellt. Meine Laufeinheiten wurden von Woche zu Woche länger und ich fühlte mich gut. Dabei begleitete mich die ganze Zeit die TomTom Sportswatch. Auch nach der längsten Trainingsstrecke von knapp 13 km. Zielvorgabe des Toughrun war für mich, trotz der großen Kraftanstrengung, das Ziel laufend zu erreichen. Der Spaß stand aber trotzdem an vorderster Stelle.

DSC08767

Und was soll ich sagen? Yeah, we rock´t it! 🙂

IMG_3294Mit 2 1/2 Stunden war Carmen zwar wesentlich langsamer als die Jahre zuvor, aber darum ging es an diesem Tag wirklich nicht. Sie blieb die ganze Zeit bei mir. Danke Schnecke, äh Queen!  :-* 😉

Aber für mich steht fest. Diese Veranstaltung steht 2014 wieder in meinem Kalender. 🙂

Dann kam noch der verrückte Trip nach Mallorca. Quasi vom Dreck in die Sonne an einem Tag. 😀

Carmen hatte einen Startplatz beim TUI Marathon in Palma de Mallorca gewonnen. Spontan flog ich mit und meldete mich zum 10km-Lauf an. Locker und regenerativ wollte ich laufen. Etwas von der Stadt und der Umgebung und dem Flair erleben.

So einen Tag nach dem Toughrun rechnete ich mit einem üblen Muskelkater, der überraschenderweise ausblieb. Ob das an den Kompressionsstrümpfen lag, die ich zum fliegen an hatte? Oder hatte ich doch genug trainiert?

Auch diesmal gab es wieder einige neue Gesichter zu den Namen aus der Twittercommunity. 🙂

Ich war jedenfalls nervös. Der erste richtige Wettkampf, so ganz ohne Team und nur für mich. Aber warum eigentlich? Ich wollte doch nur locker und so.

wpid-20131020_115450.jpgEs war genial. Ich hatte Spaß und ich konnte die Umgebung genießen und sog die Stimmung der Läufer auf wie ein Schwamm. Zu heiß war es  für mich (20 Grad). Ich hätte es mir etwas kühler gewünscht. Aber ich fuhr mit einer neuen persönlichen Bestzeit im Gepäck nach Hause! *.*

Und der nächste Mallorca-Aufenthalt in 2014 ist schon gebucht. Im März geht es wieder auf die Sonneninsel zum 261 Womens Marathon. Diesmal ein paar Tage länger und mit mehr Vorbereitung, werde ich erneut an den Start des 10km-Laufes gehen.

Beitritt bei der Sportics League in das Team FC Dreamrunners.

November:

Im November lag der Fokus wieder mehr auf dem Kraft-, als auf dem Ausdauertraining. Abends ist es mir zu dunkel zum Laufen und deshalb beschränkten sich die Laufeinheiten auf das Wochenende.

Aber ich habe auch nichts mehr geplant, so dass ich ganz nach Lust und Laune sporteln konnte. Hat ja auch mal was. Und die Spiele bei der Sportics League motivieren ungemein, wenn man nicht auf der Bank sitzt und nur zusehen darf. Wäre das nicht gewesen, wäre meine Sportzeit weitaus weniger gewesen. Der Mannschaftssport liegt mir also trotz der langen Pause noch im Blut. 😉

fussball

In diesem Monat war ich auch 2x mit früheren Mannschaftskolleginnen und Gegnerinnen beim kicken in der Halle. In der Regel war/ist es für 1x im Monat geplant. Aber im Sommer kam es aus unerfindlichen Gründen nicht zustande. Freue mich da deshalb um so mehr, dass die „Bolzerei“ jetzt wieder allmonatlich stattfindet.

Dezember:

Die Lust und Laune aus dem November hat sich mit in den Dezember gezogen. Mit der Folge, dass das Gerätetraining im Studio wieder mehr gelitten hat.

Merke ich natürlich gleich wieder in meinem Knie. Selber Schuld! -.-

Habe mir ein Rennrad angeschafft, das ich im nächsten Jahr auch öfter ausführen werde. Mein MTB machte mir in diesem Jahr schon ein heiden Spaß und war auch angenehm für meine Knie.

Sportlich gesehen war es ein durchwachsenes Jahr, mit Höhen und Tiefen. Erst zum Ende hin, wurde es besser für mich.

Auch meine vierteljährlichen Wiegetermine waren sehr durchwachsen. Auch hier spiegeln sich die Höhen und Tiefen wieder. Hier ein kleiner Überblick:

Datum    Gewicht    Körperfettmasse    Muskelmasse    BMI    Gewichtsempfehlung

13.05.2013    66,3 kg    23,8 kg (35,9 %)    23,3 kg    26,6 (kg/m²)    55,3 kg (= – 11,1 kg)

09.08.2013    67,6 kg    23,1 kg (34,2 %)    24,5 kg    27,1 (kg/m²)    57,8 kg (= – 9,8 kg)

10.12.2013    69,0 kg    24,7 kg (35,8 %)    24,5 kg    27,6 (kg/m²)    57,5 kg (= – 11,5 kg)

Ich weiß aber warum alles so ist wie es ist und ständiger Verzicht ist auf Dauer einfach nichts für mich. Ich muss auch mal genießen dürfen und ich esse einfach viel zu gerne. Aber bei der letzten Messung gab es trotz der schlechter gewordenen Werte etwas positives:

image

  • Ausgeglichenheit des Körperbaus: Balanciert
  • Körperstärke: Normal

Yay!!

Deshalb hab ich für das kommende Jahr 2014 folgenden Vorsatz:

  • Konsequentes Gerätetraining mind. 2-3 x/Woche wieder einführen und als fester Bestandteil in meine Woche integrieren.

An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Carmen bedanken, die sich immer mein gejammer angehört hat, wenn ich mal wieder einen dieser Tiefs hatte und mir gut zugeredet hat und immer ein offenes Ohr für mich hat. Aber auch für die ab und an notwendigen Arschtritte.

Danke auch für die bekloppten Momente, in denen wir einfach so sein können, wie wir sind.

20130203-210636.jpgDu bist zu einer meiner (wenigen) Herzmenschen in meinem Leben geworden, was ich nicht mehr missen möchte. :-*

Ebenso möchte ich mich bei meinen Eltern bedanken, die mich immer mehr verstehen, weil sie auch den Spaß am Sport gefunden haben und immer öfter als Supporter dabei sind. Hab Euch lieb! :-*

Aber auch Danke an Euch Leser, die sich für mich bzw. für das was ich tue interessieren und kommentieren. Fühlt Euch gedrückt.

Das wars es also mein Jahresrückblick 2013. Auf das es 2014 weniger Tiefs gibt und ich gesund und munter bleibe.

Ich wünsche allen Freunden, Bekannten, Verwandten und Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Bleibt gesund und munter, habt Spaß bei dem was ihr macht und vor allem passt auf Euch auf.

Und denkt immer daran: You can rest when you are dead!

Bis bald! Eure Jasi

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Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
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2 Antworten zu Die Höhen und Tiefen eines Jahres!

  1. stefanbzdok schreibt:

    gerne essen hat mit abnehmen eigentlich nichts zu tun. ich esse auch gerne und viel und verzichten ist immer relativ. ich habe jetzt im winter 7,2 % körperfett und ich sündige auch. das problem bei dir wird dasselbe sein wie bei den meisten menschen, du machst in der ernährung garantiert zu vieles verkehrt und da habe garantiert zu 99% recht. das sehe ich schon an dem ausdruck, dafür esse ich viel zu gerne. richtige ernährung ohne verzichten ist ein langer weg der steinig ist aber lohnt zu gehen.

    • meineartzulaufen schreibt:

      Naja ich weiß schon ganz gut woran es liegt. War dieses Jahr einfach nur froh das es trotz der Umstände nicht zu arg ausgeartet ist und ich meinen Sport wieder ganz normal machen durfte. Aber danke für den Hinweis. 😉

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