Von Baustellen und Launen

Hoffe Ihr alle hattet schöne und erholsame Osterfeiertage. Ich für meinen Teil habe diese Tage mit meinen Liebsten (Freunde und Familie) verbracht.

Mein Chef hat die kurze Woche etwas verlängert, so dass ich bis Mittwoch Urlaub gehabt habe.

Der Sport kam natürlich nicht zu kurz und am Ostermontag wurde dann der Sport mit der Familie gemacht.

wpid-20140421_121048.jpgIch drehte mit Vatern und dem Schwiegervater in Spe meiner Schwester 2 Runden um den Ohmbachsee bei schönstem Wetter.

Den Braten hatten wir uns redlich verdient.

Da ich meinen Urlaub für sinnvolle Arztbesuche genutzt habe, stehen auch neue/alte Baustellen fest, die es jetzt anzugehen gibt.

Ich habe seit einigen Wochen Probleme mit meiner Hüfte. Bei bestimmten Übungen -meistens bei den Squats- und auch wenn ich schepp (hochdeutsch: schief/falsch) sitze tut sie weh. Meine Schwester hat eine Verspannung im unteren Rücken und in der rechten Pobacke bis runter zum hinteren Oberschenkel festgestellt. Natürlich hat sie auch ordentlich drauf rumgedrückt massiert. Wer behauptet Massagen sind entspannend, der hat noch nie eine ordentliche bekommen. Ebenso wurde festgestellt das sie verdreht ist. Und das meine linkes Bein kürzer ist, als das Rechte war zwar bekannt, aber scheint wohl die Ursache für diese Verspannung zu sein.

Das habe ich dann natürlich meinem Hausarzt erzählt.

Folge: Nächster Besuch beim Orthopäden steht an. Ich werde dann wohl Einlagen bekommen.

Des weiteren besteht der Verdacht eines Heuschnupfens. Und wenn man schon mal da ist, werden die Werte der Schilddrüse und die Gerinnungswerte des Blutes mit überprüft.

Folge: Labortermin in 2 Wochen.

Ach ja beim Zahnarzt war ich auch. Eigentlich reine Routine – vermeintlich. Eine Füllung musste erneutert werden und weil ich keine Lust auf taube Mundwinkel hatte, habe ich das ganz ohne Betäubung machen lassen. Nur die Harten kommen in den Garten.

Und weil das ja net alles sein kann, muss ich natürlich nochmal hin.  Denn wegen einer Jugendsünde sind meine Zähne auch noch schlechter geworden. Bekommt man hin, man muss nur ein bisschen Zeit investieren und Geld in die Hand nehmen. Naja. Werde ich hoffentlich alles überstehen – irgendwie.

Versuche mich dadurch aber nicht unterkriegen zu lassen. Es gibt auch positives zu berichten.

Ich war mal wieder spontan. Eine Freundin kann beim Strongmanrun nicht starten. Und weil sie niemanden für den Startplatz gefunden hat, hab ich mich bereit erklärt den Startplatz zu übernehmen. wpid-image.jpg

Nun fahre ich nicht – wie geplant – als Zuschauer, sondern als Läufer mit.

Eigentlich mache ich mir wegen der Hindernisse keine so großen Gedanken. Denn für mich ist es die Distanz die mir Sorgen bereitet.  Aber auch wenn ich nicht im Zeitlimit ankomme, es wird ein riesen Spaß im größten Spielplatz für Erwachsene.

Und gestern kam eine Nachricht einer Freundin, die ist in einer 4er Frauenstaffel gemeldet und kann ebenfalls verletzungsbedingt nicht antreten. Der Lauf ist am Sonntag in St. Wendel. Es ist eine Marathonstaffel (4 x 10,5 km).

Distanz kann ich, Zeit habe ich auch und eine Vorbereitung für den Strongmanrun ist das auch.

Also logisch: Ich habe mich spontan dazu entschlossen auch diesen Startplatz zu übernehmen und habe die übrigen Mädels heute bei einem gemeinsamen Taperinglauf begleitet und kennengelernt.

Für meinen Geschmack kein Tapering, sondern eher Tempoeinheit. Mit einer durchschn. Pace von 6:21/km leicht überpaced und mehr als mein Wettkampftempo: aber mir gings gut danach. Meine Knie muckten nicht – alles super. Wenigstens etwas positives heute.

Eine lustige Truppe. Ich glaube da werde ich mich in Zukunft öfter mal anschließen. Denn immer nur alleine ist auf Dauer ja auch nichts und so werden es diese Jahr vllt. sogar noch ein paar mehr Laufveranstaltungen für mich.

So on, Eure Jasi

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Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
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2 Antworten zu Von Baustellen und Launen

  1. Markus schreibt:

    Da hast ja richtig was vor in den nächsten Wochen!
    Beim StrongmanRun wirst du sicherlich nicht die letzte sein und auch nicht, falls es so kommt, als einzigste außerhalb des Zeitlimits sein. Da man aufgrund von vielen Staus vor den Hindernissen aber eben viele Pausen bekommt und sich dabei auch ausruhen kann ist auch die Distanz nicht so wild. Wird auf jeden Fall ein rießiger Spaß 🙂

    • meineartzulaufen schreibt:

      Hallo Markus! Ja da hab ich einiges vor mir. Aber ich denke alles zu schaffen.

      Den StrongmanRun bin ich ja schon 2x gelaufen und weiß schon was so auf mich zukommt. Alles richtig was Du sagst, aber die Distanz war für mich immer der Grund, da nicht mehr mitzumachen – bis jetzt. 🙂 Ich stelle da den Spaß wirklich in den Vordergrund und so wird das dann auch zu schaffen sein. Tschaka!! 😀

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