32. Coca Cola Straßenlauf in Kaiserslautern

Schon wieder 2 Wochen liegt dieser Volkslauf hinter mir, über den ich jetzt berichte. Zuviel zu tun und zu wenig Zeit, boten keine Gelegenheit zu berichten.

Mit der Sportgruppe aus meinem Heimatort, mit denen ich mittlerweile regelmäßig in den heimichen Gefilden unterwegs bin (mit Rad oder zum Laufen), ging es am Sonntag, den 27.07.2014 um 08:15 Uhr Richtung Kaiserslautern-Einsiedlerhof. Insgesamt 9 Erwachsene, 2 Kinder. wpid-img-20140727-wa0000.jpg

Ich war 2 Wochen vor der Veranstaltung fast nur noch auf dem Rad unterwegs gewesen, so dass ich für mich entschied, die kürzere (5 km) der beiden angebotenen Strecken zu laufen.

Es war morgens schon sehr warm und das sind ja schon einmal 2 Faktoren, die ich nicht mag. Der Start war um 09:00 Uhr. Zu früh. Und es war warm, um 08:00 Uhr schon an die gefühlten 25 Grad. 🙂

Und ich trug meinen neuen Laufschuh zum allerersten Mal und hoffte, dass mir das nicht zum Verhängnis wird.

Okay, ich schaff das in guten 35 Minuten war das ja vorbei und ich kann den Rest des Tages genießen.

Das war im Übrigen auch die Zeit, die ich auf jeden Fall schaffen wollte. War in Saarbrücken im Oktober 2013 ja auch kein Problem.

Tanja fragte mich vor dem Start, ob wir zusammen laufen oder ob ich ein „Wettkampftempo“ habe. Ich und ein Wettkampftempo… musste schmunzeln. Aber ich erklärte ihr, dass ich die ersten 1-2 km erst mal schaue wie es vom Tempo her geht, mich dann nach meinem Gefühl einpendele und das dann bis zum Schluss durchziehe. Ebenso erwähnte ich, dass ich nicht reden kann und sie es bitte nicht persönlich nehmen soll. 🙂  Während des Trainings geht das mittlerweile ganz gut, aber bei so einer Veranstaltung fällt es mir schwer mich über die gesamte Distanz zu unterhalten.

wpid-fb_img_1406443062874.jpgUm 09:05 Uhr war der Start. Relativ wenig standen an der Startlinie. Es waren noch keine 100 Leute, wie ich danach feststellen durfte.

Wir liefen los. Der Blick auf die Uhr zeigte mir eine Pace von 5 irgendwas. Ui zu schnell. Also erst mal etwas langsamer geworden. Nach etwa 500 Metern ging es in den Wald. Ah eine Wohltat Schatten und keine Sonne die bruzzelt.

Irgendwo zw. km 1 und 2 wurden wir von Stephan und Ben eingeholt. Ben startete zum allerersten Mal. Und er hatte sichtlich Spaß jeden einzelnen Läufer zu überholen und hämisch zu lachen. Er dopste förmlich vor uns her.  Stephan musste ihn oft ermahnen nicht so schnell zu laufen.

Dann kamen und auch schon langsam die ersten aus unserer Gruppe entgegen, denn durch den Wendepunkt bei km 2,5 läuft man die gleiche Strecke wieder zurück ins Ziel. Finde ich ganz gut, denn so ist man doch für kurze Zeit abgelenkt und kann sich nochmal etwas pushen.

Mittlerweile schwitzte ich jedoch auch im Wald ungemein und weil ich ein „Kopfschwitzer“ bin, lief mit der Schweiß in die Augen. Ich hatte mein Schweißband vergessen. Also mit nassen Händen die nasse Stirn und die Augen abgewischt. :-/ Schön ist anders.

Der Weg zurück sollte sich ziehen. Nach jeder Kurve wollte der Wald einfach nicht aufhören. Mittlerweile habe ich auch bemerkt, dass Tanja etwas abgefallen und nicht mehr in meiner Nähe war.

Bei etwa km 3,5 musste ich dann das Tempo rausnehmen. Ich hatte vor der Veranstaltung wegen des warmen Wetters knappe 1,3 Liter Flüssigkeit zu mir genommen. Ich musste aufstoßen und das nicht nur einmal. Das ich während des Laufens nicht trinken kann weiß ich ja mittlerweile. Aufstoßen kann ich wohl genausowenig, so dass ich ein kurzes Stück gehen musste.

Auf diesem Stück lief ich eine Zeit lang mit einer Läuferin zusammen bis ich eben langsamer machen musste.

Dann ging es aber schon wieder weiter und bald kam dann das Schild 500 Meter bis zum Ziel.

Die Läuferin, die ich vorhin ziehen lassen musste, kam immer näher. Ich war davon ausgegangen, dass die schon längst im Ziel war. Na gut die krieg ich noch und setzte zum Schlusssprint an. wpid-20140729_164418.jpg

Ein Kraftakt bei diesen Temperaturen, aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen. Im Ziel gab es Wassermelone, Wasser und Apfelschorle. Erst einmal wieder den Flüssigkeitshaushalt auffüllen.

Dann der Blick auf die Uhr! What?! Ja geil! Aber da kommen doch bestimmt noch ein paar Sekunden drauf zur offiziellen Zeit. Dem war nicht so. YEAH!!

Neue persönliche Bestzeit auf der 5km-Strecke. Ich habe die Zeit vom Oktober 2013 um etwa 5 Minuten verbessert.

wpid-img-20140728-wa0000.jpg

Der Wahnsinn!

Tanja hatte auch gut durchgehalten und kam kurz nach mir ins Ziel. Zum Schluss folgte Christine mit ihrer Tochter Leni.

Nicht das dort jetzt etwas passiert ist, aber trotz des Wetters sind wir alle gesund und mit viel Spaß ins Ziel gekommen. Nachdem was man heute so alles über kolabierende Sportler und Nicht-Sportler liest und mitbekommt, ist das m. E. heute auch ein Erfolg.

Ich kann immer nur wieder betonen, lernt auf Euren Körper zu hören und vermeidet so größere Schäden. Man hat nur diese eine Gesundheit und dieses eine Leben.

Es wäre doch schade, wenn man wegen eines übertriebenen Ehrgeizes  oder Nachlässigkeit sich diese Gesundheit kaputt macht.

Haltet Euch munter! So on Eure Jasi

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Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
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2 Antworten zu 32. Coca Cola Straßenlauf in Kaiserslautern

  1. Markus schreibt:

    Spitze gemacht! Die guten Taten kommen eben immer so unerwartet!

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