Ein Wochenende im Zeichen des Sport

Die letzten Monate waren für mich trainingstechnisch mehr als enttäuschend. Ein Gefühlswirrwarr der Extraklasse. Zu oft habe ich an mir gezweifelt: Ist denn alles was ich tue überhaupt richtig?  Unterstützt wurde diese These von Schmerzen im Rücken, aber vor allem meinem Kopf.

Ich musste mich in ärztliche Hände begeben. Mein Rücken meckerte ziemlich oft und es stellte sich heraus, dass da etwas nicht in Ordnung war. Meine Brustwirbel waren blockiert. Hinzu kam die Lendenwirbelsäule. Alles musste mal „gerichtet“ werden. Es folgte Krankengymnastik und danach traute ich mich ehrlich gesagt nicht mehr, mich in der Rotation zu bewegen.

Im Studio „knallte“ mein Brustwirbel bei einer Rumpfübung während der Rotation regelmäßig raus.

Dann eine Grippe. 4 Wochen (der komplette April) wenig bis gar kein Training. Am Halbmarathon in Mainz habe ich als logische Konsequenz deshalb nicht teilgenommen.

Auch wenn ich mich noch nicht ausreichend fit für Laufveranstaltungen fühle, so hindert es mich jedoch nicht trotzdem als Zuschauer oder wie man heute so schön sagt, als Supporter, dabei zu sein.

Genau das habe ich am letzten Wochenende getan. Nicht zum ersten Mal, aber mit weitreichenden Erkenntnissen für mich, denn ich hatte sehr viel Zeit zum nachdenken.

 Am Freitag ging es mit Carmen und Marina zum Nürburgring zum Fisherman´s Friend StrongmanRun.

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Auch wenn ich dieses Jahr nicht geplant habe mitzulaufen, wollte ich mir das nicht entgehen lassen.

Denn ich habe auch als Zuschauer immer sehr viel Spaß. Unter den vielen vielen Startern trifft man auch gerne alte und neue Bekannte. So z. B. vom #Twitterlauftreff oder aus der heimischen Laufgruppe.

Auch dieses Jahr durfte ich dank Carmen ein Teil des #Run Happy Teams von Brooks sein. Ein kurzer Einblick in die Firmenphilosophie und den Run Happy Spirit machte mich da schon ein wenig nachdenklich.

Denn genau das ist es, was mir seit März durch die körperlichen Probleme und Verunsicherungen ein bisschen verloren gegangen sind – das Feuer zum Laufen, der Spaß am Sport, meine allgemeine Zufriedenheit!

Und genau dieser Spirit spürte man/ich dieses Mal beim StrongmsnRun ganz deutlich. Die Stimmung war grandios. Ob es beim Start, auf der Strecke oder im Ziel war. Man sah nur glückliche und verrückte Menschen. Ich hatte ein Dauergrinsrn aufgesetzt und hatte alles um mich herum vergessen. Ich hatte weder getrunken noch gegessen und hielt die Daheingebliebenen mit videos vom Start und Zwischenergebnissen auf dem Laufenden.
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Mir würde klar: Dieses Gefühl muss ich auch wieder haben!

Und verstärkt wurde das ganze einen Tag später beim Mainz Marathon.
Eine schöne Veranstaltung mit weitaus weniger Teilnehmern, aber auch hier spürte man den von mir lange vermissten Spirit.

Ich nehme mir vor: Ich laufe den Halbmarathon – irgendwann. Genau dann wenn mein Kopf und mejn Körper mir zeigt das ich dazu bereit bin.

Ich werde jetzt erst mal wieder fit und das mit viel Spaß und ohne Druck.

Beim Uni-Villa-Waldlauf am 30.5. starte ich mit Michaela im Duo und gehe in der zweiten Hälfte auf die Strecke. 13 km im Wald ohne vorgenommene Zielzeit und ganz viel Spaß. Für mich und meinen Kopf genau das Richtige um wieder zu mir zu finden.

Danke an alle für dieses grandiose Wochenende. Jeder der dabei war hat einen kleinen Teil dazu beigetragen mir zu zeigen das ich nichts falsches tue und in der Vergangenheit getan habe. Ein ganz großes Danke dafür!!!!!
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Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
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2 Antworten zu Ein Wochenende im Zeichen des Sport

  1. Manu schreibt:

    Alles Gute für Dich! Und bald rockst Du auch den Halbmarathon!

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