CRAFT Women´s Run Frankfurt

 

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Sehr lange habe ich überlegt, ob ich über diesen Lauf berichten soll. Jetzt tue ich es also doch.

Über das Team Erdiger Alkoholfrei habe ich mich für einen Startplatz beworben. Ich bin dort bereits schon 2 x gestartet. Da hieß der Lauf jedoch noch Reebok Women´s Run Frankfurt. Verändert hat sich allerdings nichts anderes. Es war von der Atmosphäre her dort so, wie ich das bereits von früher her kannte.

Ich wollte dort unbedingt nochmals hin, weil mir die Strecke dort so gut gefallen hat. Aber dieses Jahr war irgendwie alles etwas anders.

Das Womens Village war sehr stark überfüllt und da es an diesem Tag sehr heiß war, hatte ich keine große Lust mich überall an den langen Schlangen anzustellen, um die Gutscheine aus dem Startunterlagenumschlag einzulösen. Nur da wo wenig los war, bin ich hin.

Das Warm-up verfolgten wir vom Seitenrand und danach entschloss ich mich bei der Startaufstellung in den 2.Welle-Bereich einzureihen. Ein sehr großer Fehler, was ich aber erst während des Laufes feststellen musste.

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Also wartet ich gespannt auf den Run. Freute mich wirklich über den sonntäglichen  8 km Waldlauf. Nachdem die erste Welle gestartet war, startete die 2. Welle 2 Min. später. Los gehts. 1,5 km aus dem Gelände der Commerzbank Arena raus bis der Wald erreicht wird. Schon außerhalb des Geländes konnte ich viel überholen. Ab dem Wald dann nicht mehr. Ich wurde ständig gebremst. Entweder weil 4 Frauen meinten nebeneinander laufen zu müssen und niemand vorbei zu lassen oder weil vor mir urplötzlich jemand stoppte und ich geradeso nicht aufgelaufen bin.

Ich hatte keine Musik dabei, weil ich das beim UVL28 schon nicht gebraucht hatte. Hätte ich da mal lieber dabei gehabt. Meine Laune wurde nämlich immer schlechter. Musik kann sowas bei mir nämlich aufhellen.

Kurz vor km 5 kam eine Steigung, an der ich wirklich viele Mädels überholen konnte, weil die gingen oder einfach langsam joggten. Danach dann wieder kein Vorbeikommen an den vielen Massen. Ich war irgendwann so sauer, dass ich dann auch Tempo zurück nahm und einfach versucht habe das Beste draus zu machen. Ich wollte nicht ständig im Gestrüpp überholen.

1,5 km vor dem Ziel läuft man aus dem Wald und dreht eine viertel Runde um die Commerzbank Arena. Da war dann wieder sehr viel Platz, wo ich mein Tempo wieder aufnehmen konnte. Das sieht man auch schön an meiner Zeit. Jedoch hatte ich da nicht mehr so sonderlich viel Lust – reißen konnte ich ja sowieso nichts mehr.wpid-img-20150622-wa0010.jpg

Ich war so gut drauf zu Anfang, dass ich dachte hier eine neue Bestzeit rauszuholen. Ich war von der Zeit her besser als in den Jahren zuvor. Aber die vielen Menschen auf der engen Strecke machten es mir unmöglich.

Ich bin mir nicht sicher, ob das beim Start aus der 1. Welle nicht genauso gewesen wäre.

Das war für mich definitiv dann der letzte Lauf dort – obwohl die Waldstrecke wirklich sehr schön ist. Es waren mir einfach zuviel Menschen auf dieser engen Strecke.

Trotzdem vielen Dank an das Team Erdinger Alkoholfrei, die mich für diesen Lauf ausgelost hatten.

Und einen fetten Schmatzer an meinen <3-Mann, der mich zu diesem Event begleitet und mich danach auch ertragen hat.

So on Eure Jasi

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Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
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