Handlungsbedarf – es musste einfach was passieren!

Ich kann im Nachhinein nicht mehr sagen, was mich geritten hat. Aber ich informierte mich Mitte August im Studio über den aktuellen MyLine-Kurs und meldete mich einfach an – wirklich ohne groß darüber nachzudenken.

Erst danach viel mir auf, dass ich eigentlich am Tag des ersten Treffens (31.08.2015)  gar keine Zeit hab, der erste Urlaubstag vom Sommerurlaub und ich musste bis zu diesem Tag  aus meiner alten Wohnung ausgezogen sein.

Das Wochenende zuvor über war ich mit den Mädels aus dem Studio in Berlin beim One Live von Les Mills und Rebook, was schon Ewigkeiten geplant und gebucht war.

Da es für dieses Jahr eigentlich nicht vorgesehen war umzuziehen, waren die Wochenenden im August allesamt mit Läufen und Unternehmungen voll gepackt.

Und so kam es, dass ich  bei meinem eigenen Umzug nicht da war und helfen konnte. Man kann sich vorstellen, was für ein schlechtes Gewissen ich hatte. 😉 Aber man hat an dem Wochenende nicht alles geschafft, so dass am 31.08.2015 noch genug zu tun war und Abends dann noch eben dieses erste Treffen.

Umzug und Urlaub und in dieser Zeit die Ernährung umstellen? Was hab ich da bloß unüberlegtes getan!?

Im Nachhinein war es ganz gut so. Im Urlaub konnte ich die 2 Basiswochen richtig gut umsetzen, obwohl das im Ausland schon nicht einfach ist. In den Südländern muss man schon genau schauen, um ein Vollkornbrot zu finden. Vor allem, wenn man die Sprache nicht beherrscht. Ich hatte da einen tollen Zettel, auf dem ich die einschlägigen Vokabeln bei Google übersetzt, notiert hatte. Wie haben wir das früher nur ohne das Internet gehandhabt?

Nun denn, das erste Treffen und mein Gewicht bestätigte meine Entscheidung. Es musste was passieren.

Hier mal so die Eckdaten:

32 Jahre alt, Körpergröße 1 Meter 56 cm.

wpid-wp-1446120658505.jpeg

Startgewicht: 66,4 kg

wpid-wp-1446120671932.jpeg

Körperfettanteil: 33,5 % (21,8 kg)

 

Eigentlich hielt ich mein Gewicht immer so zw. 64 und 65 kg. Das es jetzt schon über der 66er-Marke lag, war an mir vorbei gegangen.

Ok. Ich gebe zu, ich hab mich auch nicht mehr sonderlich wohl gefühlt, mich aber nicht weiter damit beschäftigt. Ich glaube das nennt man Verdrängung. 🙂 Und ich wusste auch, dass ich meinen Sport in den letzten Monaten etwas schleifen ließ und das es nicht von ungefähr kommt.

Ich wollte den Kurs eben auch zum Anlass nehmen meine Sporteinheiten zu optimieren und mich wieder mehr zu bewegen.

Die ersten 3 Tage waren die Hölle… mich quälte der Hunger ungemein und ich wog meine Mahlzeiten wirklich ganz genau nach Rezept ab und wenn da jemand die Nudeln aus dem Wasser probieren wollte, wurde ich krantig. Das hätte mir ja bei meiner Mahlzeit gefehlt.

Im Nachhinein muss ich selbst darüber lachen, wegen einer Nudeln so einen Aufstand zu machen. Aber so bin ich eben, beim Essen versteh ich keinen Spaß mehr und das teile ich auch wirklich ungern, vor allem, wenn ich Hunger habe.

Also weiter im Text, die 8 Wochen sind seit Montag vorbei und ich habe tatsächlich Gewicht verloren UND mich körperlich verändert.

Das ist das Ergebnis:

wpid-wp-1446123719886.jpeg

Gewicht am 26.10.2015: 60,4 kg

wpid-wp-1446123733789.jpeg

Körperfettanteil: 30,5 % (18,4 kg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider habe ich das vorgegebene Ziel aus Treffen 1 um 100gr. verfehlt. Statt -6 kg waren es am Ende „nur“ -5,9 kg, davon allerdings 3,4 kg Fettmasse.

Auch wenn es immer heißt man braucht Ziele im Leben, so finde ich habe ich ein gutes Ergebnis erzielt, worauf man weiter aufbauen kann.

Ich fühle mich jedenfalls wesentlich besser und bin motiviert die 60 kg zu knacken. Aber Hauptziel bleibt weiterhin: mein Körperfett weiter zu senken, damit der restliche Bauch  weiter verschwindet. Der Anfang ist jedenfalls mal gemacht.

Und was mir ganz extrem aufgefallen ist, der Sport fällt mir sehr viel leichter als vorher. Vor allem beim Laufen, ich bin auf einmal sehr viel flotter unterwegs. Das hat mich doch schon sehr überrascht.

Mein Fazit:

Es ist manchmal einfach nicht verkehrt neue Wege zu gehen und sich mal was zu trauen etwas zu ändern. Das meine ich jetzt nicht nur in sportlicher Sicht. Ich habe in den letzten Monaten in meinem Leben einiges verändert und bereue es nicht. Ich bin froh, dass ich mich getraut habe – auch wenn ich manchmal einfach eine kleine Hilfe in Form eines Rates gebraucht habe.

Ich bin gespannt, wo mich diese Reise noch hinbringt, denn so ganz ist die Veränderung noch nicht abgeschlossen. Ich habe da noch so einiges im Kopf und bin gespannt auf das was da noch so kommen mag.

So on Eure Jasi

Advertisements

Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
Dieser Beitrag wurde unter Körpergefühl und so, Schweinehund, Spaß, Training veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Handlungsbedarf – es musste einfach was passieren!

  1. Chris schreibt:

    Sauber! Herzlichen Glückwunsch, sieht klasse aus!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s