Leipzig Marathon – ich und der 10er

Wie schon versprochen erzähle ich euch heute von meinem Ausflug nach Leipzig. Mein Freund ein  Marathoni meldete sich schon sehr früh mit seinen LaufKollegen dort an. Denn die Kurzreise sollte früh organisiert und geplant sein, da wir erst Montags zurück fahren wollten.

Glücklicherweise gab es dort auch eine Distanz für mich – ein 10-km-Lauf. Yay! Und dazu mehr als flach. Kaum Höhenmeter hatte der. Also wurde ich gleich mit angemeldet.

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Also gings Samstag morgens um viertel vor 7 nach Kaiserslautern an den Bahnhof. Die kleine Gruppe von 8 Personen wartete nun auf den Zug, der uns direkt nach Leipzig bringen sollte. Die Fahrt war schön das Bier- und das Sektfrühstück ließ nicht lange auf sich warten. Nach knapp 5 Stunden war das Ziel erreicht. Nun wartete die nächste Herausforderung: die Unterkunft suchen. Laut Beschreibung einen knappen Kilometer zu laufen. Na klar erst gings in die falsche Richtung. 😂 die Stimmung blieb trotzdem gut.

Wir hatten 2 Apartments gebucht. Zwar ohne Frühstück aber da wir so zentral wohnten machte uns das nichts aus. Sehr gemütlich und hell. Also eine Weiterempfehlung ist sie in jedem Falle wert das Apartment Central. 😉

Kurz frisch gemacht, um Sich auf den Weg zum Campus zu machen, die Startunterlagen abzuholen.

Nach dem abholen der Unterlagen ging es noch durch die schöne Stadt und durch die vielen Passagen. Auf der Suche nach essbarem, fragten wir spontan bei „Auerbachs Keller“ nach einem Tisch. Leider erfolglos, es war restlos ausgebucht. Nichts desto trotz wurde für den nächsten Abend ein Tisch für unsere Reisegruppe bestellt, denn man sollte doch mindestens einmal an diesem geschichtsträchtigen Ort gesessen und gegessen haben.

Race day:

Morgens klingelte der Wecker früh – sehr früh! Mein Start war erst am Mittag um 13:45 Uhr, aber solidarisch habe ich die Marathonis zu deren Start um 10:00 Uhr begleitet und angefeuert.

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Vor dem Start der Marathonis morgens!

Diese hatten 2 Runden zu absolvieren und bis die Männers die erste Runde hinter sich hatten verweilten wir in der Arena bei einem Kaffee. In der Zwischenzeit fing es an zu regnen, zu schneiden, zu hageln und dann kam die Sonne. Das waren harte Bedingungen für die Marathonis. Ca. eine halbe Stunde vor meinem Start kam die Sonne und wärmte unsere Gesichter in der Startaufstellung. Hoffentlich war ich jetzt nicht zu dick an…

Nach dem Startschuss ging es für mich auf die Strecke, vom Sportforum zum Westplatz, die Friedrich-Ebert-Straße entlang, wo auch eine Wendung zu laufen war. Nach der Wendung ging es in die Hartkorfstraße, wo man das Landgericht und das Bundesverfassungsgericht bewundern konnte. Meine Highlights auf dieser Strecke, sehr schöne Gebäude!

Einige Straßen weiter erreichte man die Galopprennbahn, wo man etwas durch den Zaun durchsehen konnte. Ab der Rennbahn, ca. km 5 verbanden sich die  Marathon- und Halbmarathonstrecken  bis ins Ziel.

Ich war super unterwegs, bis dahin etwa mit einem Schnitt von 5:57/km. Also auf Kurs, die magische Stunde zu knacken. Zum allerersten Mal!

Aber als sich die ganzen Strecken verbanden war das merklich spürbar. Die Strecke wurde nun voll. Es war schwer für mich zu überholen und wenn ich überholt hatte, dann wurde ich wieder abgebremst. Das war anstrengend und störte mich in meinem Lauffluss. An einer Kreuzung versuchte dann auch noch jemand mit einem Trolley über die Straße zu gehen, was ich erst spät bemerkte und konnte gerade noch so ausweichen, bin dann auf einem Gully etwas schief aufgekommen. Idiot!! Kurz gefühlt – nichts tut weh! Super! Weiter gehts.

Ich war gut unterwegs, mir ging es gut, es viel mir nichts schwer, ich konnte nur nicht das Tempo wegen der vielen Menschen so halten, wie die ersten 5 km und wurde entsprechend langsamer. Naja! Im Zielbereich standen ganz viele bekannte Gesichter und ich wurde nochmals auf die letzten Meter hin angefeuert!Ein Zielsprint war aufgrund der Menschenmassen – ja so kann man das sagen- überhaupt nicht mehr drin. Schade eigentlich, weil es mir bis dahin wirklich gut ging und das locker drin gewesen wäre.

Kurz vorm Ziel!

Im Ziel angekommen der Blick auf die Uhr!! 01:00:08! Bestzeit! Jippieh! Jetzt war ich wirklich nur noch am grinsen.

Schade, dass die 1 (Stunde) nicht gefallen ist. Aber ich hatte Spaß, es war eine schöne Strecke und das Wetter war perfekt. Der späte Start machte mir nichts aus, ist Geschmacksache, denk ich.

Abends ging es dann -wie schon gesagt- in Auerbachs Keller zum Essen. Ich hatte ein Wildschweinebraten mit Knödel, sehr lecker und wohlverdient! DSCF3064

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug wieder nach Hause, mit im Gepäck eine neue Bestzeit, viele schöne Eindrücke und schwere Beine!

Ein sehr schönes Wochenende ging damit zu Ende!

So on Eure Jasi

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Über meineartzulaufen

You can rest when you´re dead!
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