Vom Matschengel und nem Schlammbad

Ihr lest richtig. Eines meiner Highlights dieses Jahr. Der Strongmanrun Ferropolis. Der erste Hindernislauf der Welt im dunkeln.
Mir hat die Strecke letztes Jahr schon gut gefallen. Deshalb mussten wir da einfach unbedingt nochma hin.

Ich hab mich schon irgendwie gefreut, aber ich wusste die Distanz wird hart. Ich hatte mich nicht darauf vorbereitet – wie so oft. Aber irgendwie wird es schon „gehen“. 😀

Samstag morgens ab zu Carmen und schon waren wir auf der Autobahn in Richtung Osten.

Diesmal blieben wir nicht 2 Nächte, sondern nur die eine und die wurde im Hotel verbracht. Carmen hatte dort Termine mit Brooks und so nahm ich mir mit meinem Anhang auch ein Zimmer.

Beim Mittagessen lernte ich neue Gesichter aus dem Run Happy Team und dem Bloggerprogramm kennen. Aber auch alte Bekannte waren am Start. Es wurde viel übers Laufen gefachsimpelt und überhaupt, es war eine schöne gemütliche Runde.

Danach hatten wir noch etwas Freizeit und wir schauten uns in der näheren Umgebung um, bevor wir uns für den abendlichen Lauf fertig machten, vorher noch ein Powernap.

Dann ging es schon los zum Eventgelände. Wir mussten außerhalb parken und je näher wir dem Gelände kamen, um so lauter wurde es. Auch die Laufstrecke wurde da bereits beäugt. Viele Bänder waren gespannt. Das sah nach viel Laufen aus.

Ich holte meine Startunterlagen ab und genoss die Atmosphäre, die Umgebung und die Musik. Wir hatten genug Zeit  zum Schlendern, Toilettengängen, Fotos usw., bevor es nochmal ein (oder mehrere) Gruppenfoto(s) mit dem Brooks Run Happy-Team gab.

Dann eine Durchsage… die Strecke wurde auf 9,2 km je Runde verkürzt. Yay! Das schaffe ich auf jeden Fall. Die Freude war riesig und so wurde ich noch lockerer und konnte alles drumherum noch mehr genießen.

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Ich durfte mit dem Brooks Run Happy Team in der Frist Fifty-Area starten. Die letzten Minuten vor dem Start war eine einzige Party und wir feierten als obs kein Morgen gäb. Sowas hatte ich noch nicht erlebt. Es war genial und so viel auch die letzte Anspannung ab.

Dann der Startschuss. Ich war wirklich in Reihe 1 und preschte nach vorne, um nicht umgerannt zu werden. Vor der ersten Kurve wich ich dann nach links aus, wo schon Carmen auf mich wartete und so trabten wir am Feuerwerk in die dunkle Nacht hinein.

Der Boden war uneben und man musste wirklich gut aufpassen, sich hier nicht zu verletzen. Es ist doch schon anders, als im Hellen.

Solange die Lichtmasten in unserem Rücken waren, war es aber eigentlich gut zu laufen und vor allem zu sehen. Nach einer Abbiegung mussten wir in das Licht hineinsehen, was dann wieder eine gewisse Konzentration bedurfte. Ich versuchte immer Läufer vor mir zu haben, die die Lichtquelle mit ihrem Körper abdeckten.

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Wir fanden unser Tempo und auf einmal war es ruhig um uns herum… ja was ist denn hier los? Die Stimmung war dahin. Naja, machen wir es uns eben unsere eigene Party mit Pfälzer Liedgut und einer großen Portion guter Laune. Das können wir wirklich gut!!

Die Hindernisse waren sehr weit auseinander und irgendwie meinte man, dass diese auch  anders geplant gewesen waren. Die Laufwege dorthin waren gefühlt endlos. Und von Wasser überhaupt keine Sicht. Es muss wohl der geänderten Strecke geschuldet sein, dass es sich alles so anders anfühlt.

Gegen Ende der erste Runde auf einmal aus heitern Himmel Hindernis um Hindernis. Na endlich!!! Heuballen, Schaum, Gitter, Treppen, das sehnlichst erwartete Wasser und die Rutsche! Yay!!

Ab in Runde 2.

Nach beim Überqueren der Zeitmatte teilte ich meine Gedanke mit Carmen, da ich das Tempo der 1. Runde wohl in der 2. Runde so nicht lange halten könne. Zu lang empfand ich die Laufwege. Shit egal, Hauptsache wir haben Spaß!

Wir mussten  erneut anfangen zu singen und zu tanzen, da das Feld sich ganz schön gelichtet hatte und es außen herum noch ruhiger wurde. Wir wurden erkannt und Carmen gab die singende Jukebox zum besten und hat Musikwünsche erfüllt.

Zuschauer gab es unterwegs nur wenige, vielleicht eine Hand voll. An einem Samstag Abend  hat man auch sicher besseres zu tun!

Auch in Runde 2 gab es an allen Verpflegungsstellen noch genügend zu trinken, was ich dankend angenommen habe. Ja, ich kann das mittlerweile, aber eben nicht laufend. Das muss ich noch üben. 🙂

Ca. bei km 14 gab es ein Hindernis unter das man im Schlamm durchkrabbeln musste. Da ich ja so empfindliche Knie habe versuche ich so wenig wie möglich auf den Knien zu krabbeln. Bei diesem Hindernis war das aber in der ersten Runde nicht so wirklich möglich. Jetzt wo wir hier so fast alleine rum rutschten erspähte ich eine riesige Schlammpfütze unterhalb des Gitters. Ich legte mich da rein und zog mich am Boden nach vorne. Ich schwamm – wie geil!

Carmen rief mich, weil sie da wohl schon länger stand und auf mich wartete. Ich rief ihr zu, dass ich gerade am schwimmen wäre – Reaktion: „Du bist doch bekloppt! Ach scheiß drauf ich mach jetzt nen Matschengel!“

Ab diesem Zeitpunkt waren wir so richtig eingesaut und der Spaßfaktor noch mehr zu spüren. Wir nahmen jede Pfütze und Wasserlache mit, die dann noch kam. Der Endspurt mit den vielen geballten Hindernissen machten ab da einfach nur noch Spaß!

Zieleinlauf nach 2:35:07! Mein schnellster Hindernislauf EVER und das noch im Dunkeln und ohne richtig darauf vorbereitet zu sein.

Enttäuschend, dass es so wenig Bilder gibt, auch vom Zieleinlauf gibt es diesmal keines. Das bin ich vom Strongmanrun anders gewöhnt. Im Ziel gabs auch nichts mehr zu essen. Nur noch Flüssiges.

Und außer den Leuchtarmbändern gab es keine Spezialeffekte, da hatte ich mir etwas mehr erwartet.

Auf dem Gelände war schon alles geschlossen. Keinen Imbiss für danach. Und überhaupt wurde mir zugetragen, dass man die Imbissstände suchen musste und es da dann -wenn man sie fand- auch nichts mehr gab.

Das könnt ihr doch eigentlich besser. 😉

Aber schön wars trotzdem und es hat riesigen Spaß gemacht. Das war mein diesjähriges Highlight und ich komme nächstes Jahr wirklich sehr gerne wieder!

So on Eure Jasi

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RWE Hunsrück Marathon

Aufgrund Urlaub und Umzug ins Eigenheim waren die letzten Monate etwas stressig und ich hatte wenig bis gar keine Zeit zum schreiben.
Jetzt hole ich das in aller Ruhe nach.
Mein Freund meldete sich dieses Jahr schon recht früh beim RWE Hunsrück Marathon für die Halbmarathondistanz an.
Eigentlich war aufgrund der Streckenbeschaffenheit eine Bestzeitjagd geplant, was aber aufgrund des privaten Stresses ganz anders kam.

Nun gut für mich war klar ich fahr mit und schaute mir die Veranstaltung im Internet an. Cool! Es gab nen Fun-Lauf. 6 km waren zu absolvieren. Perfekt, da mein Trainingsstand zu wünschen übrig ließ, ich ja aber wg. dem Strongmanrun in Dessau/Ferropolis was tun muss und das eine Woche später dann gut passt.
Auch war gleich klar – wir reisen einen Tag früher an und haben keinen Stress mit Abholung der Startunterlagen.
Eine Unterkunft war auch schnell gefunden. In der Schlummerkiste in Kastellaun, wo Stefan an den Start gehen sollte, war noch ein (für die Region) günstiges  Doppelzimmer zu bekommen.
Am Samstag, den 15.08.2015 packten wir nach dem Frühstück den Koffer, luden die Räder aufs Auto und fuhren also auf den Hunsrück nach Kastellaun.
Nach Bezug der Unterkunft und Verzehr unserer mitgebrachten Brote, ging es gegen 15 Uhr mit den Rädern auf der ehemaligen Bahntrasse, die auch Teil der Laufstrecke war, ca. 16 km nach Simmern, um dort die Startunterlagen abzuholen.
Wir schauten uns um, um für den nächsten Tag vorbereitet zu sein. Im Zielbereich fand eine Team-Staffel statt. Jedes der 4  Teammitglieder hatte eine Strecke von 900m zu absolvieren. Da startete auch Joey Kelly trotz Muskelfaserriss.
Wahnsinn was da für Geschwindigkeiten erreicht wurden. Es hat Spaß gemacht da zuzuschauen.
Im Zelt wurde auch der Bon  für die Pasta – unser Abendessen – gleich eingelöst.
Dann ging es zurück nach Kastellaun. Diesmal mehr bergan. 🙂
Noch schnell Stefans Startbereich inspiziert, der jetzt auch aufgebaut war, ging es zum duschen in die Unterkunft.
Danach schlenderten wir noch etwas durch den Ort. Hier gab es wirklich viel zu sehen, kann nur wirklich jedem empfehlen dort mal halt zu machen.
Sonntag morgen ging es dann nach dem auschecken zum Frühstück in die nahegelegene Bäckerei.
Danach fuhr ich mit Stefan in seinen Startbereich. Kurz noch bei den Ordnern informiert wo man am besten parkt, damit ich nach dem Start nach Simmern fahren kann.
Wir waren die ersten und so konnten wir uns gute Plätze zum zuschauen aussuchen. Die Musik war gut und der Moderator guter Laune, wartete aber auf Nachricht von der Strecke, wann die ersten Marathonis an uns vorbei kämen.
Derweil konnten einige Skater begrüßt werden. Wahnsinn was die auf der Marathonstrecke für Zeiten abliefern und einige hatten auch sichtlich Spaß.
Dann folgten langsam die ersten Marathonis, die nicht so sehr wie die Skater lächeln konnten.
Um 13 Uhr startete dann auch Stefan. Zuerst noch eine ca. 5 km-Schleife durch Kastellaun bevor es auf den Schinderhannes-Radweg nach Simmern ging. Genau die Strecke die wir  am Vortag mit den Rädern gefahren sind.
Ich setzte mich ins Auto und fuhr Richtung Ziel. Unterwegs bemerkte ich jedoch das ich an allen Wegkreuzungen der Laufstrecke automatisch durch musste. Ich beschloß deshalb an guten Stellen halt zu machen und dort auf ihn zu warten.
Damit ich jedoch den Zieleinlauf nicht verpasste und ich ja auch erst noch einen Parkplatz finden muss, wartete ich nur an 2 Kreuzungen.
Das mit dem Parkplatz war wirklich nicht so einfach, weil die sehr voll und ich ja noch die Räder hinten dran hatte. Habe dann aber ganz zufällig einen schattigen Platz gefunden und konnte mir einen guten Platz im Zielbereich suchen.
Nachdem Stefan dann im Ziel war, ging ich dann zu meinem Busshuttle, um an meinen Startbereich zu gelangen, ich wollte ja auch noch laufen heute.

Als die Busshuttle ankamen nahm ich den letzten Bus. Erschien mir nicht so voll und man konnte wohl noch besser atmen als in den anderen, wo auch vielen schon stehen mussten.

Dann ging es erst mal nicht weiter. Auf der Busspur parkten Fahrzeuge, an denen die Busse nicht vorbei kamen. Es fanden sich aber keine Besitzer dazu und so manövrierte jeder Busfahrer sein Gefährt galant und ohne Anstöße an der Gefahrenstelle vorbei. Warum klatscht denn hier keiner – das machen die sicher nicht jeden Tag. Egal. Ab an den Start.

Erst mal aussteigen und sich einen Überblick verschaffen. Gut da war kurz danach schon eine Verpflegungsstelle. Super. Es war nämlich sehr warm.  Jetzt warten wir eben auf den Start – so ca. 45 Minuten. Ich stellte mich unter einen Baum in den Schatten und dann hieß es warten.

Es gab weder Toiletten, noch Musik, die das Warten verkürzen würde. Die Feuerwehr musste die Strecke ständig von den warteten Läufern räumen, da ja noch Läufer (Marathon und Halbmarathon) vorbei mussten.

Irgendwo schnappte ich auf, dass noch eine steile Schleife gelaufen werden musste. Wie Bitte? Ach du je. Darauf war ich gar nicht vorbereitet. Also wurde ich langsam nervös. Puls 115!

Irgendwann vernahm man eine Megaphon-Stimme… aber verstehen konnte ich nichts. Auch als ich näher hin ging, war nichts zu verstehen und dann wars auch schon vorbei. Kein Countdown, nur ein einsamer Schuss signalisierte den Start. Aller hopp, dann jetzt mal den Berg rauf…. Aber wo war der Bitte? Es war hügelig, aber nicht merkbar, also habe ich mir umsonst so einen Kopf gemacht. Eine Runde durch den Ort und ab auf den Radweg nach Simmern. Yay!!

Aber das Yay verging mir schnell. Wieder so ein Mist wie in Frankfurt. Mehrere Läufer nebeneinander, die einen nicht durchlassen wollten. Hatten die sich etwas gelichtet und ich überholte, meinten die Gas geben zu müssen, weil man sich ja nicht überholen lassen wollte. Ich hatte etwas Zorn und versuchte das Beste draus zu machen. Jedoch wurde ich ständig „aufgehalten“. Ich hätte wirklich besser sein können.

Nach 00:42:13 überquerte ich die Ziellinie nach 6 km. Was ne bescheidene Zeit und ich hatte noch nicht mal Spaß, sehnlichst hatte ich mir meinen Ipod herbeigewünscht.

Naja abhaken und weiter machen. Nur nochmal muss ich da nicht mehr hin.

so on eure jasi

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Möbelspedition Sanderlauf und Lindenparkfestlauf Heltersberg

Hallöchen!

Es gibt wieder neues zu vermelden. Aufgrund der Teilnahme beim Strongmanrun Ferropolis war es für mich an der Zeit wieder öfter zum Laufen raus zu gehen. Somit startete ich auch bei 2 Volksläufen bei uns in der Gegend.

Beim Möbelspedition Sanderlauf, der den Coca-Cola Lauf abgelöst hat, startete ich bereits letztes Jahr. Jedoch diesmal auf der 2. angebotenen Strecke, den 10 km. Irgendwann muss man ja mal wieder etwas länger laufen – dachte ich mir. 😀

Das Wetter war super und wir trafen wieder einige Bekannte. Ich wollte diesmal nur ankommen und Spaß haben. Die Zeit war dabei zweitrangig. So richtig viel war ich nämlich in letzter Zeit nicht draußen ohne den Drahtesel.

Es war bis km 5 super schön. Heftete mich an ein Lauf-Duo Vater und Sohn, die mich bis km 5 auch gut unterhielten, jedenfalls der Sohn. 😉 Die zogen mich tatsächlich etwas. Das war wohl auch zu schnell, denn ab km 5 musste ich langsamer werden und ab km 7 wollten die Beine schon nicht so mehr wie der Kopf. Ich nahm mich jedoch zusammen und trabte so oft es ging.

So erreichte ich das Ziel in 1:06:xx. Damit kann ich wirklich zufrieden sein.

Meine Beine bedankten sich mit übelstem Muskelkater, der bis Donnerstags anhielt.

Details der Strecke könnt Ihr hier erfahren.

Die Woche drauf startete ich dann in Heltersberg beim Lindenparkfestlauf. Hier wusste ich, dass die Strecke etwas holprig in Form von Hügeln sein würde.  Das machte mir am Start etwas Angst, ebenso, weil es sich um eine für mich eher längere Distanz handelte. 13 km waren zu laufen.

Ich weiß, dass ich diese Distanz in etwa 1 1/2 Std. schaffe, war mir hier aber eigentlich nicht wirklich sicher.

Ich hatte seit langem auch mal wieder meinen Ipod dabei und der war auch bitter nötig. Bereits nach 2 km wußte ich, dass ich eher im hinteren Drittel ankommen würde. Ab km 4 folgte bereits die erste Steigung und Gehen war angesagt. Ich konnte anfangs noch wirklich bei einer kleinen Laufgruppe mithalten. Dann zog sich diese Gruppe jedoch ebenfalls auseinander und ich hatte ständig einen älteren Läufer vor mir – immer in einem gewissen Abstand, aber noch so, dass ich ihn im Auge hatte. Da wollte ich schon dran bleiben.

Die Musik half und ich feierte jeden Kilometer. Auch Zuschauer im Wald beklatschte ich. Ich muss ja schon zugeben, es hat doch Spaß gemacht. Auch wenn ich nicht sonderlich flott unterwegs war. Denn Gehpausen hatte ich wirklich einige.

Ich laufe neuerdings mit einer Garmin und auf dem Display sehe ich da nicht mehr alle Parameter – woran ich mich erst mal noch gewöhnen muss -, so dass ich nicht genau sagen konnte, ob das mit der vorgegebenen Zeit noch klappt.

Aber ab km 5 war mir das ehrlich gesagt egal. Ich feierte mich selbst und die wenigen Zuschauer. Viele viele Radfahrer überholten mich und feuerten ebenfalls an – da hätte ich gerne getauscht 😉

Bei km 10 ging es nochmal kurz bergauf auf einen Radweg. Die letzten 3 km waren ein Genuss und ich überholte den Läufer vor mir auf dieser recht einfachen flachen Strecke.

Mein Herzel kam mir etwa 1 km vor dem Ziel entgegen. Auch sein Laufpartner kam uns dann entgegen und so wurde ich dann doch noch sicher ins Ziel begleitet.

Dieser Lauf war für meine Verhältnisse brutal und mehr als anstrengend. Aber wie alles, machbar und mit Spaß in der Birne sowieso. *hihi*

Mit meiner Zeit bin ich mehr als zufrieden: Es waren dann am Ende 1:31:24.image

viaMein Sport: Laufen am 02.08.15 – 13 km 01:31 h – Lindenparkfestlauf Heltersberg..

Yay!!! Der Strongmanrun kann kommen.

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CRAFT Women´s Run Frankfurt

 

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Sehr lange habe ich überlegt, ob ich über diesen Lauf berichten soll. Jetzt tue ich es also doch.

Über das Team Erdiger Alkoholfrei habe ich mich für einen Startplatz beworben. Ich bin dort bereits schon 2 x gestartet. Da hieß der Lauf jedoch noch Reebok Women´s Run Frankfurt. Verändert hat sich allerdings nichts anderes. Es war von der Atmosphäre her dort so, wie ich das bereits von früher her kannte.

Ich wollte dort unbedingt nochmals hin, weil mir die Strecke dort so gut gefallen hat. Aber dieses Jahr war irgendwie alles etwas anders.

Das Womens Village war sehr stark überfüllt und da es an diesem Tag sehr heiß war, hatte ich keine große Lust mich überall an den langen Schlangen anzustellen, um die Gutscheine aus dem Startunterlagenumschlag einzulösen. Nur da wo wenig los war, bin ich hin.

Das Warm-up verfolgten wir vom Seitenrand und danach entschloss ich mich bei der Startaufstellung in den 2.Welle-Bereich einzureihen. Ein sehr großer Fehler, was ich aber erst während des Laufes feststellen musste.

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Also wartet ich gespannt auf den Run. Freute mich wirklich über den sonntäglichen  8 km Waldlauf. Nachdem die erste Welle gestartet war, startete die 2. Welle 2 Min. später. Los gehts. 1,5 km aus dem Gelände der Commerzbank Arena raus bis der Wald erreicht wird. Schon außerhalb des Geländes konnte ich viel überholen. Ab dem Wald dann nicht mehr. Ich wurde ständig gebremst. Entweder weil 4 Frauen meinten nebeneinander laufen zu müssen und niemand vorbei zu lassen oder weil vor mir urplötzlich jemand stoppte und ich geradeso nicht aufgelaufen bin.

Ich hatte keine Musik dabei, weil ich das beim UVL28 schon nicht gebraucht hatte. Hätte ich da mal lieber dabei gehabt. Meine Laune wurde nämlich immer schlechter. Musik kann sowas bei mir nämlich aufhellen.

Kurz vor km 5 kam eine Steigung, an der ich wirklich viele Mädels überholen konnte, weil die gingen oder einfach langsam joggten. Danach dann wieder kein Vorbeikommen an den vielen Massen. Ich war irgendwann so sauer, dass ich dann auch Tempo zurück nahm und einfach versucht habe das Beste draus zu machen. Ich wollte nicht ständig im Gestrüpp überholen.

1,5 km vor dem Ziel läuft man aus dem Wald und dreht eine viertel Runde um die Commerzbank Arena. Da war dann wieder sehr viel Platz, wo ich mein Tempo wieder aufnehmen konnte. Das sieht man auch schön an meiner Zeit. Jedoch hatte ich da nicht mehr so sonderlich viel Lust – reißen konnte ich ja sowieso nichts mehr.wpid-img-20150622-wa0010.jpg

Ich war so gut drauf zu Anfang, dass ich dachte hier eine neue Bestzeit rauszuholen. Ich war von der Zeit her besser als in den Jahren zuvor. Aber die vielen Menschen auf der engen Strecke machten es mir unmöglich.

Ich bin mir nicht sicher, ob das beim Start aus der 1. Welle nicht genauso gewesen wäre.

Das war für mich definitiv dann der letzte Lauf dort – obwohl die Waldstrecke wirklich sehr schön ist. Es waren mir einfach zuviel Menschen auf dieser engen Strecke.

Trotzdem vielen Dank an das Team Erdinger Alkoholfrei, die mich für diesen Lauf ausgelost hatten.

Und einen fetten Schmatzer an meinen <3-Mann, der mich zu diesem Event begleitet und mich danach auch ertragen hat.

So on Eure Jasi

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UVL 28-Duo

Am 30.05.2015 startete ich zusammen mit Michaela als Team JaMi beim UVL28 – UniVilla-Waldlauf im Duo. Einer recht anspruchsvollen Strecke über 29 km, die wir uns geteilt haben.

Michaela startete die erste  Hälfte und absolvierte den schwierigeren Teil über 15 km. Der Start fand auf dem Sportplatz der Uni Kaiserslautern statt und verläuft über den Humberg nach Waldleiningen.

Stefan, Michaela, Michael und Carmen (v. l.) vorm Start!

Stefan, Michaela und Carmen (v. l.) vorm Start!

In Waldleinigen fand dann der Wechsel auf die einfachere Strecke, kürzere Strecke  durch das Leinbachtal nach Frankenstein zur Villa Denis statt.

Dort wartete ich schon ganz gespannt auf das Eintreffen von Michaela, damit es endlich auch für mich los gehen konnte. Das allererste Mal war ich ohne Musik auf den Ohren unterwegs. Das gab es wirklich noch nie, denn eigentlich brauche ich das um mich zu motivieren.

Wir beschlossen vorab das „Rennen“ gemütlich anzugehen und den Pfälzer Wald in seiner ganzen Pracht zu genießen, was einfach für mich sein sollte.

Gemütlich und locker erfolgte der Wechsel und nach 2 Kurven durfte ich in die Wälder abbiegen. Stehen blieb ich zwar nie, aber ich musste mich oft umdrehen und betrachtete im Gehen einige schöne Felsformationen und Bachläufe. Schade, dass die Schilder alle auf der anderen Seite waren. Das hätte mich interessiert, was da zu lesen war.

Unterwegs überholte ich noch einige Starter/-innen, die beim 13km-Lauf starteten, was mich doch sehr verwunderte. Aber auch die hatten Spaß, was man ihnen an ihren Gesichtern erkennen konnte.

Nach 10 km erreichte ich dann die Straße, die zu überqueren war, um dann am Straßenrand durch Frankenstein durch ins Ziel zu gelangen. Dieser Abschnitt war schwer, da es sehr windig war und ich gegen den Wind anzukämpfen hatte.

1:30:xx stand auf meiner Uhr beim Zieleinlauf!

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Der Empfang im Ziel!!

Ich hatte Spaß, dass überhaupt Wichtigste!!

Sehr gemütlich und keine Bestzeitjagd. Ich war wegen der fehlenden Musik ganz bei mir und konnte meine Umgebung genießen. Ein ganz neues Gefühl.

Das dürftige Training der letzten Wochen war ganz klar in meinen Beinen zu spüren. War  ich die Wochen zuvor nie weiter als 9 km unterwegs. Es gab keine negativen Gedanken, keine Vorwürfe, ich musste mich nicht quälen – es war einfach perfekt!!!

Auch Michaela war derselben Meinung, weshalb die Platzierung und die Zeit nebensächlich ist. Gerne kommen wir in 2 Jahren wieder hier her zurück!

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Ein Wochenende im Zeichen des Sport

Die letzten Monate waren für mich trainingstechnisch mehr als enttäuschend. Ein Gefühlswirrwarr der Extraklasse. Zu oft habe ich an mir gezweifelt: Ist denn alles was ich tue überhaupt richtig?  Unterstützt wurde diese These von Schmerzen im Rücken, aber vor allem meinem Kopf.

Ich musste mich in ärztliche Hände begeben. Mein Rücken meckerte ziemlich oft und es stellte sich heraus, dass da etwas nicht in Ordnung war. Meine Brustwirbel waren blockiert. Hinzu kam die Lendenwirbelsäule. Alles musste mal „gerichtet“ werden. Es folgte Krankengymnastik und danach traute ich mich ehrlich gesagt nicht mehr, mich in der Rotation zu bewegen.

Im Studio „knallte“ mein Brustwirbel bei einer Rumpfübung während der Rotation regelmäßig raus.

Dann eine Grippe. 4 Wochen (der komplette April) wenig bis gar kein Training. Am Halbmarathon in Mainz habe ich als logische Konsequenz deshalb nicht teilgenommen.

Auch wenn ich mich noch nicht ausreichend fit für Laufveranstaltungen fühle, so hindert es mich jedoch nicht trotzdem als Zuschauer oder wie man heute so schön sagt, als Supporter, dabei zu sein.

Genau das habe ich am letzten Wochenende getan. Nicht zum ersten Mal, aber mit weitreichenden Erkenntnissen für mich, denn ich hatte sehr viel Zeit zum nachdenken.

 Am Freitag ging es mit Carmen und Marina zum Nürburgring zum Fisherman´s Friend StrongmanRun.

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Auch wenn ich dieses Jahr nicht geplant habe mitzulaufen, wollte ich mir das nicht entgehen lassen.

Denn ich habe auch als Zuschauer immer sehr viel Spaß. Unter den vielen vielen Startern trifft man auch gerne alte und neue Bekannte. So z. B. vom #Twitterlauftreff oder aus der heimischen Laufgruppe.

Auch dieses Jahr durfte ich dank Carmen ein Teil des #Run Happy Teams von Brooks sein. Ein kurzer Einblick in die Firmenphilosophie und den Run Happy Spirit machte mich da schon ein wenig nachdenklich.

Denn genau das ist es, was mir seit März durch die körperlichen Probleme und Verunsicherungen ein bisschen verloren gegangen sind – das Feuer zum Laufen, der Spaß am Sport, meine allgemeine Zufriedenheit!

Und genau dieser Spirit spürte man/ich dieses Mal beim StrongmsnRun ganz deutlich. Die Stimmung war grandios. Ob es beim Start, auf der Strecke oder im Ziel war. Man sah nur glückliche und verrückte Menschen. Ich hatte ein Dauergrinsrn aufgesetzt und hatte alles um mich herum vergessen. Ich hatte weder getrunken noch gegessen und hielt die Daheingebliebenen mit videos vom Start und Zwischenergebnissen auf dem Laufenden.
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Mir würde klar: Dieses Gefühl muss ich auch wieder haben!

Und verstärkt wurde das ganze einen Tag später beim Mainz Marathon.
Eine schöne Veranstaltung mit weitaus weniger Teilnehmern, aber auch hier spürte man den von mir lange vermissten Spirit.

Ich nehme mir vor: Ich laufe den Halbmarathon – irgendwann. Genau dann wenn mein Kopf und mejn Körper mir zeigt das ich dazu bereit bin.

Ich werde jetzt erst mal wieder fit und das mit viel Spaß und ohne Druck.

Beim Uni-Villa-Waldlauf am 30.5. starte ich mit Michaela im Duo und gehe in der zweiten Hälfte auf die Strecke. 13 km im Wald ohne vorgenommene Zielzeit und ganz viel Spaß. Für mich und meinen Kopf genau das Richtige um wieder zu mir zu finden.

Danke an alle für dieses grandiose Wochenende. Jeder der dabei war hat einen kleinen Teil dazu beigetragen mir zu zeigen das ich nichts falsches tue und in der Vergangenheit getan habe. Ein ganz großes Danke dafür!!!!!
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Startplatz abzugeben!

Es sollte mein erster Halbmarathon werden.
Am 10.05.2015 in Mainz beim Gutenberg-Marathon.
Leider war ich den halben April so krank das ich so gut wie gar nicht trainieren konnte. Mein Trainingsstand lässt also ein Start nicht zu, so dass ich einen Startplatz abzugeben habe.

Bei Interesse einfach melden.

Viele liebe Grüße!

so on eure jasi

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